Aktion “Never forget” – Meine besten Blogartikel

16 Kommentare
Aktion “Never forget” – Meine besten Blogartikel

Alles ist vergänglich, doch das Internet vergisst nie.

Jeder Blogger hat damit zu kämpfen: Oftmals sitzt er stundenlang vor einem Artikel um ihn der Öffentlichkeit preizugeben. Dazu gehören auch die Zeiten für Recherche, Bearbeitung und Kommentare. Doch leider verschwinden nach wenigen Tagen oder Wochen auch viel beachtete Artikel in den Tiefen der Bloggosphäre. Verloren gegangen sind sie allerdings nicht, denn das Internet vergisst nie.

Die Leserschaft
eines Blogs entwickelt sich stets weiter und es werden täglich neue Blogs geboren. So kommt es, dass einige längst geschrieben Beiträge kaum mehr beachtet werden, obwohl sie noch nicht  an Aktualität verloren haben. Es ist einfach zu schade, derlei Artikel in den Tiefen des Internets verschwinden zu sehen.

Sascha hat sich Gedanken gemacht und eine passende Aktion initiiert:

never forget – meine besten Blogartikel

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir dieser Artikel zunächst vollkommen entgangen ist. Erst gestern beim “Stöpern” fiel mir das auf. Selbstverständlich schließe ich mich gerne an.

Zunächst mal ein herzliches Dankeschön an die Bloggerkollegen, die mich zu freundlich aufgenommen haben – dazu gehört auch Sascha. Erst im Oktober vergangenen Jahres habe ich zu Bloggen angefangen. Damals noch beim Freehoster “funpic” (dazu gleich mehr). Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase habe ich Blut geleckt und bin auf die eigene Domain umgezogen. Mittlerweile habe ich schon einen kleinen Kreis treuer Leser gefunden und ich fühle mich integriert. :-) Mein “Dankeschön” macht vielleicht auch denjenigen Mut, die selbst mit dem Bloggen anfangen möchten.

Als Frischling steht es mir kaum zu, etwas über mein “Lebenswerk” zu schreiben. Doch fünf Artikel liegen mir besonders am Herzen, deshalb möchte ich sie im Folgenden kurz hervorheben:

Meist gelesener Artikel

Von Null auf die Drei kam der Artikel “Youtube-Sperre umgehen“, der erst vor rund zwei Wochen veröffentlicht wurde. Bei der entsprechenden Google Suche war der Artikel bei den “Top-Ergebnissen”. So kam es, dass dieser Beitrag in dieser kurzen Zeit 1.263 mal aufgerufen wurde. Ich selbst habe diesem Artikel nicht so viel Bedeutung beigemessen, doch augenscheinlich hatte ich ein gutes Händchen. Sascha hatte ein ähnliches Thema und auch Martin hat sich seine Gedanken zu Youtube und Werbung gemacht. Sicherlich mögen viele von Euch über 1.263 müde lächeln -  für mich war es aber ein kleines Highlight. Sicherlich bescherte der Artikel mehr Laufkundschaft als Stammleser – aber vielleicht bleibt doch der Ein oder Andere hängen.

Anfänger-Artikel

Einleitend hab ich schon ein paar Worte über den Einstieg in die Blogger-Welt verloren. Kurz nachdem ich meine ersten Gehversuche startete (wie gesagt bei funpic), hab ich sozusagen mein Erstlingswerk auf die Beine gestellt, was mich damals Unmengen an Zeit kostete. Ich hatte selbst noch keine Erfahrungen und wollte mit dem Artikel anderen Neulingen zum Start verhelfen. Der Artikel beschreibt, wie man einen kostenlosen WordPress Blog bei funpic einrichtet: Der eigene (kostenlose) Blog: Eine WordPress-Anleitung von A-Z.

Viel Arbeit

erforderte der  Artikel: “Wikipedia-Tabellen in Google Spreadsheet importieren und in Google-maps darstellen“. Bevor ich zu schreiben anfing, gingen Tage des Recherchieren und Probierens drauf. Ich war schon am Verzweifeln und wollte alles hinschmeißen, doch das Thema ließ mich nicht mehr los: Ich musste eine Lösung für das Problem finden” Als ich die Lösung fand, wie man Tabellen mit Ortsangaben an Google-Maps übergibt, musste ich natürlich darüber berichten.

Ebenfalls viel Arbeit erforderte der Anfänger-Artikel: “WordPress-Themes bearbeiten – die Dateien und deren Bedeutungen“. Dieser Artikel wurde auch mehrfach verlinkt und verschaffte mir zum ersten mal ein wenig Beachtung :-))

Lustig

geht es in der Kategorie “Scherzschreiben” zu. Überdies ist es sehr interessant, wie der Kundendienst verschiedener Firmen auf ziemlich blödsinnige Produktanfragen reagiert. Nun könnte man sagen: Das gibt’s doch alles schon! Gibt es auch. Dennoch macht es einen riesen Spaß – außerdem ist es mit mehr Arbeit verbunden, als man glauben mag (viele dieser Schreiben verlaufen auch im Sand – oder die Antworten sind Standard-Texte. Außerdem ist es sehr schwer, die richtigen Email-Adressen zu finden – Kontaktformulare sind weniger geeignet). Der vielleicht schönste E-Mail-Scherz war das Scherzschreiben an Philips. Auch deshalb, weil der Support erstklassig reagierte. Weitere Scherzschreiben gingen übrigens am Wochenende heraus: ich hoffe, die Kategorie demnächst um einen weiteren Artikel bereichern zu können.

Und wie sieht’s bei Euch aus?

Nun bin ich ja mal gespannt, welche “Schmuckstücke” in Euren Archiven vergraben sind. Deshalb möchte ich an dieser Stelle Saschas Aktion nochmals bewerben und Euch auffordern, Eure liebsten Schätze zu präsentieren.  Bis zum Sonntag ist noch Zeit: Also ran an die Tastatur! Über Kommentare würde ich mich natürlich auch freuen :-)

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  1. Gut das Du nochmal darĂŒber kommentiert hast und auch Deine Artikel vorgestellt hast. Ist mir völlig entgangen die Aktion. Muss ich noch nachholen, obwohl uns gibt es ja noch nicht so lange;-)

  2. plerzelwupp

    @Andy
    Vielen Dank fĂŒr Deine RĂŒckmeldung.
    Auch ein 6jĂ€hriges MĂ€dchen kann ĂŒber den schönsten Tag in ihrem Leben berichten. Also kannst Du das auch – ran an die Tastatur ,-)

  3. Klasse Vergleich;-) Kommt auf jeden fall was.

  4. Hm, die Aktion ist so ganz nach meinem Geschmack. Ich glaube, ich mache da auch mit :-)

  5. Ich finde est ist eine sehr schöne Aktion. Oft gehen wirklich tolle Artikel verloren weil es die Leser noch nicht gab bzw weil es einfach in den Archiven unter gegangen ist. Da werde ich doch auch gleich mal stöbern ;-)

  6. Das erinnert mich wieder daran, ich wollte ‘mal irgendwann die vielen hundert Artikel vor der langen Offline-Phase einpflegen, aber sowas will eh keiner lesen, da nur persönlicher Kram, persönliche Meinung und so fort.

  7. ich hab teilweise die Erfahrung gemacht, dass die BeitrÀge, die ich toll fand, meine Mitmenschen aber wohl nicht so gut fanden;-)

    Tja, ich muss mal ĂŒberlegen, ob ich mitmache. Interessant ist es aber schon, bei anderen deren Highlights zu lesen.

  8. @barbara: Du kannst ja auch ne Umfrage machen dann stimmen wir ab;-)

  9. plerzelwupp

    @Andy
    oh – Du hast ja schon was – ich komme gleich vorbei ;-)

    @Martin
    Wenn du mitmachen wĂŒrdest, wĂŒrde mich das besonders freuen. Ich bin wirklich mal gespannt, was Du da prĂ€sentierst…..

    @hombertho
    Immer öfter stolper ich in der letzten Zeit ĂŒber Deinen Blog. Bei Dir bin ich auch sehr gespannt ;-)

    @Hippie
    Egal welcher Inhalt: Ältere BeitrĂ€ge werden selten gelesen. Aber fĂŒr’s Ego wĂ€re ein vollstĂ€ndiger Blog sicherlich besser ;-)

    @barbara
    Nur Mut – Ich zĂ€hl auf Dich! Nun hast Du mich richtig neugierig gemacht…. Auch bei der Umfrage wĂŒrde ich abstimmen.

  10. Weiß’d, ich bin ja eh der Ansicht, dass man in erster Linie fĂŒr sich selbst schreibt. Weil wen interessiert es in zehn Jahren, welcher Hans Dampf welchen Artikel bei mir las oder kommentierte? Keine S#u, und mich dann wohl auch nicht mehr.

  11. @HiPPiE: Also, mich interessiert das in 10 Jahren schon noch, und den ein oder anderen Leser sicher auch. Denn ein Blog ist ja auch eine Art “Tagebuch” – fĂŒr mich und den Rest der Welt. Die einzelnen Artikel sind Momentaufnahmen zu einem Zeitpunkt X, was die Sache sehr spannend macht: wie man damals drauf war, was man fĂŒr Sorgen hatte, welche schönen Momente es gab, was man erwĂ€hnenswert fand usw.

  12. @HiPPiE und Martin
    Ich finde , auch: ZunĂ€chst mal schreibt man fĂŒr sich. Aber es soll ja auch gesehen bzw gelesen werden – darin besteht ja auch ein gewisser Reiz. Ebenso die Kommunikation und das Kommentieren auf anderen Blogs (so wie Ihr jetzt). Wenn demnach die “Ă€lteren Artikel” ausgekramt werden kann dies ja nur förderlich sein. Und sei es “nur fĂŒr sich selbst”.

    Wenn Du das so siehst (“wen interessiert’s, wann, wer, was kommentierte?”), könnte man sich auch die Frage stellen: Wen interessiert ĂŒberhaupt etwas, das mal war? Ich finde, das kann auch ein großer Fehler sein. Ab und zu kann es ganz hilfreich sein, mal in die “Akten” zu schauen.

  13. marianne

    bis ich jetzt bei dir gefunden hab wo man komentieren kann ging eine zeit vorbei.
    eigentlich wollt ich nur was wissen.
    selber hosten kann ich nicht. dazu fehlt mir die fachkenntnis.
    aber kann ich eine bestehende mir gehörende domain aufschalten auf meinen blog
    kannst du mir das sagen.
    das eine programm von ie hab ich gemacht das mit den googlekonten separat auf dem desktop und der blog auch separat.
    eine super sache ist das. Danke dafĂŒr
    marianne

  14. marianne

    ich hatte mich bei der mailadresse verschrieben

  15. plerzelwupp

    @Marianne
    NatĂŒrlich helfe ich gerne weiter. Jedoch ist Deine Anfrage doch recht flappsig geschrieben – ich verstehe auch nicht, was Du genau meinst. Schreib mir doch mal, was du genau machen möchtest und nenne mir Ross und Reiter – gerne auch per Email ;-)

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