Blog-Ladezeiten Optimieren – Teil 1

90 Kommentare
Blog-Ladezeiten Optimieren – Teil 1

Kompression

Mach Deinem Blog Beine

Im Web findet man so allerlei mehr oder weniger hilfreiche Plugins (f├╝r WordPress), die die Ladezeiten durch Caching und/oder Kompression beschleunigen sollen. Viele davon hab ich auch geleckt, doch keins hat mir geschmeckt. Immer wieder machten diese Werkzeuge an anderer Stelle Probleme, indem irgendwelche Bugs um Backend auftauchten. Doch dabei ist es garnicht so schwer, so einiges an Performance herauszuholen. Ganz ohne Plugin. Naja, fast zumindest – doch dazu sp├Ąter mehr ;-)

Ein paar weitere Tipps, um mehr Performance aus Eurer WordPress herauszuholen findet Ihr ├╝brigens im fr├╝heren Beitrag WordPress-Hacks.

Webmaster-tools Website LeistungImmer wieder las ich vom neuen Feature “Webseiten-Leistung“, das in Google-Webmaster-Tools integriert ist. Nun hab ich mich endlich mal drangetraut und mich mit der Sache n├Ąher besch├Ąftigt. Mit der Einf├╝hrung des Tools ist der Verdacht n├Ąmlich nicht ganz von der Hand zu weisen, dass Google die Performance┬á als Kriterium bei der Beurteilung von Webseiten heranzieht. Aber vielleicht t├Ąusche ich mich da auch. Jedenfalls sind schnellere Ladezeiten auch ohne Google von erheblichem Vorteil.

Hier, im ersten Teil, m├Âchte ich zun├Ąchst etwas ├╝ber die Vor├╝berlegungen, die Analysewerkzeuge und einer manuellen gzip-Kompression der gr├Â├čten Ressourcenfresser berichten. Durch die Kompression konnte ich den Blog um einige hundert Kilobyte entschlacken. Nat├╝rlich befindet sich auch im derzeitigen Zustand noch gen├╝gend Ballast auf der Startseite, doch es ist ein Abw├Ągen von Design, Funktion und N├╝chternheit. Letztlich kann Ladezeitenoptimierung auch “Verzicht” bedeuten. Deshalb war die erste Ma├čnahme, die Anzahl der Artikel-Vorschauen zu reduzieren. Auch die rechte Seitenleiste wurde entschlackt. Meines Erachtens soll die Startseite einen groben ├ťberblick und keinen Content liefern. Ein paar Eyecatcher, eine kurze Vorstellung. Der Rest ist ├╝ber die Kategorie-Ansichten, der Sitemap, den statischen Seiten, dem Archiv und der Suchfunktion zu finden.

Google Page Speed

Google wartet nicht nur mit dem Lab-Dienst “Website-Leistung” auf, es gibt auch ein dazugeh├Âriges Firefox-Plugin “Page Speed“, das als Aufsetzer zu Firebug eingesetzt wird. Letzteres ist also Voraussetzung f├╝r Page Speed.┬á Ebenfalls ein Aufsetzer zum bereits verlinkten “Firebug” ist das Anlaysetool YSlow. Beides Plugins sind erstklassige Helferlein bei der Analyse und der manuellen Optimierung des Blogs und unerl├Ąsslich f├╝r unser weiteres Vorgehen . Zus├Ątzlich k├Ânnt Ihr Euch den beiden Web-Analysetools “Is my blog working?” und “Pingdom Tools” bedienen. Die Funktionsweise und Zweck des letztgenannten Dienstes wird┬á bei Hombertho gl├Ąnzend erl├Ąutert. Darauf werde ich in den n├Ąchsten Teilen n├Ąher eingehen.

Sind die genannten Plugins installiert, wird┬á Firebug um folgende Karteikarten erg├Ąnzt:

Firebug, YSLOW und Page Speed

Bild 2: Page Speed und YSlow in Firebug (Klicken zum Vergr├Â├čern)

Wenn Ihr PageSpeed zum ersten Mal auf Euren (nicht optimierten) Blog loslasst, kann es sein, dass die Ern├╝chterung gro├č ist. Die Ergebnisse werden als Ampel ausgegeben (wie hoffentlich auch bald bei den Lebensmitteln):

  • Rot: hier besteht (nach Ansicht von Google) Optimierungsbedarf
  • Gelb: nicht ganz optimals – Einstellung ggf. ├╝berpr├╝fen
  • Gr├╝n: Alles OK

Wenn da zwei oder mehr “rote Ergebnisse” ausgespuckt werden, habt Ihr durchaus Spielraum nach oben ;-)

In den n├Ąchsten Artikeln m├Âchte ich dar├╝ber berichten, wie ich die Analysen gedeutet habe und wie ich vorgegangen bin. Dabei bin ich mir recht sicher, dass auch f├╝r Euch etwas Brauchbares dabei ist. :-)

Wie bereits angedeutet, fange ich im ersten Teil mit der unsch├Ânen Page-Speed Meldung an:

Enable gzip Kompression

Compressing the following resources with gzip could reduce their transfer size by about two thirds

Ist der Punkt gr├╝n, braucht Ihr heute nicht weiterlesen, ist er gelb oder rot, so d├╝rfte es Euch vielleicht interessieren, wie ich vorgegangen bin. Die Ausgabe bei YSlow ist ├╝brigens ├Ąhnlich. Jedoch hat mir bei Page-Speed besser gefallen, dass auch gleich angezeigt wurde, um welches Volumen es bei den einzelnen Dateien geht.

Komprimierungsm├Âglichkeiten:

Bevor wir beginnen, legen wir eine Sicherung an, damit wir unsere Schritte im Zweifelsfall r├╝ckg├Ąngig machen k├Ânnen. Zus├Ątzlich sei erw├Ąhnt, dass das Thema “Blogladezeiten” sehr hei├č diskutiert wird. Nicht alle Vorschl├Ąge und Plugins f├╝hren zum richtigen Ziel. Letztendlich kostet es etwas Geduld und Spielerei, bis es zu einer gesunden Mischung kommt. Einige ├ťberlegungen und Vorschl├Ąge sind nachfolgend aufgef├╝hrt.

1. Seitenausgabe mit Plugin komprimieren

Zur Komprimierung von Dateien und der Blogausgabe gibt es unz├Ąhlige M├Âglichkeiten und Plugins. In diesem Zusammenhang m├Âchte ich auf Sergejs Plugin f├╝r die Komprimierung der Beitr├Ąge┬á verweisen. Hier wird die Kompression der Seitenausgabe einem php-Script ├╝berlassen. Das ist vor allem dann zu empfehlen, wenn der eigene oder Shared-Host-Server keine eigene Komprimierung unterst├╝tzt. Auf gidnetwork.com k├Ânnt Ihr dann testen, ob das genannt Plugin fruchtet. Jedoch komprimiert dieses Tool keine Javascript- oder CSS-Dateien, sondern nur die Seitenausgabe.

2. Dateien serverseitig komprimieren

Wenn Euer Server das externe Erweiterungsmodul mod_deflate unterst├╝tzt, k├Ânnt Ihr auch so vorgehen wie Perun. In seinem lesenswerten Artikel beschreibt er die M├Âglichkeit, die verschiedenen Dateitypen serverseitig komprimieren zu lassen. Hierzu erg├Ąnzt Ihr Eure .htaccess-Datei mit folgendem Codeschnipsel:

F├╝r mod_deflate:

<FilesMatch "\\.(js|css|html|htm|php|xml)$">
SetOutputFilter DEFLATE
</FilesMatch>

F├╝r mod_gzip: (gefunden bei samaxes.com)

<ifModule mod_gzip.c>
  mod_gzip_on Yes
  mod_gzip_dechunk Yes
  mod_gzip_item_include file \.(html?|txt|css|js|php|pl)$
  mod_gzip_item_include handler ^cgi-script$
  mod_gzip_item_include mime ^text/.*
  mod_gzip_item_include mime ^application/x-javascript.*
  mod_gzip_item_exclude mime ^image/.*
  mod_gzip_item_exclude rspheader ^Content-Encoding:.*gzip.*
</ifModule>

Kim H├╝bel behandelte die gleiche Thematik, wie ich soeben per pingback und tweet feststellte. Auch dort gibt es einen mehrteiligen Beitrag zum Thema – Hingehen, Lesen!

Welche Dateitypen komprimiert werden sollen, k├Ânnt Ihr selbst festlegen. Allerdings ist auch hier zu beachten, dass der Server bei jeder Datei-Anfrage komprimieren muss, was summa summarum nicht immer einen Vorteil bei der Ladezeit bringen muss. Je nach Auslastung des Servers k├Ânnte sich das auch negativ auswirken (z.B. beim shared hosting). Letztendlich m├╝ssen die Dateien beim Empf├Ąnger auch noch dekomprimiert werden. Doch es ist unbedingt einen Versuch wert.

Unterst├╝tzt Euer Server kein mod_deflate oder mod_gzip, werdet Ihr nach Bearbeitung der .htaccess den Blog nicht mehr erreichen k├Ânnen. Es wird ein “500-Error” ausgegeben. Halb so tragisch – durch erneutes Bearbeiten der Datei ist alles wieder beim Alten. Das mit der Sicherungskopie sagte ich schon, oder?

Wer auf Nummer sicher gehen will, bastelt sich eine kleine php-Datei mit folgendem Inhalt:

<?
phpinfo();
?>

Ladet diese per ftp auf den Blog und ruft diese Datei mit dem Browser auf und informiert Euch bei der Ausgabe Eurer php-Umgebung.

3. Dateien per ob_gzhandler komprimieren

Eine weitere, halbmanuelle M├Âglichkeit, Dateien per php komprimieren zu lassen, wird bei phpperformance.de beschrieben. Dies w├Ąre eine Alternative, falls das mit dem mod_deflate bzw mod_gzip nicht funktioniert. Hierzu werden die zu komprimierenden Dateien mit einem Code erg├Ąnzt. Wer sich nicht durch s├Ąmtliche Dateien durchhangeln m├Âchte, kann das auch automatisch generieren lassen. Der Autor des o.g. Beitrags liefert hierzu auch eine sch├Âne L├Âsung. Sinngem├Ą├č wird eine Datei mit dem ob_gzhandler-Code erstellt, deren Inhalt per .htaccess-Befehl an den Anfang der gew├╝nschten Dateien gestellt wird. Es ginge aber auch per Stapelverarbeitung auf dem heimischen Rechner – so hab ich das ausprobiert.

4. CSS-Dateien als php ausgeben und komprimieren

Eine weitere Komprimierungsmethode besteht darin, CSS-Dateien in php-Dateien umzuwandeln, die dann per gzip komrimiert werden k├Ânnen. Das hab ich bei markensysteme.de gefunden und es hat mir ganz gut gefallen: Die Stylesheet-Dateien werden durch einem kleinen Code (am Anfang und am Ende der Datei) erg├Ąnzt und in eine php-Datei umbenannt. Die Header.php (bzw. der Verweis auf die css-Datei) muss nat├╝rlich auch auf die neu erstellte php-Datei verweisen und entsprechend abge├Ąndert werden.

5. Code-Kompression

Diese Komprimierungsmethode l├Ąsst sich eigentlich mit allen anderen genannten Methoden kombinieren. Denn hier werden keine Dateien komprimiert, sondern deren Inhalt (Code). Hierzu gibt es verschiedene Kompressions-Generatoren.

Google Page-Speed hat entsprechende Code-Kompressoren f├╝r CSS- und js-Dateien bereits eingebaut:

minify css and js

Bild 3: Minify CSS- and Java-Script (Klicken zum Vergr├Â├čern)

Ihr kopiert Euch den Inhalt der “minified version” und ersetzt den Originalinhalt der jeweiligen Datei. Zum dritten Mal erinnere ich daran, vorher alles zu sichern. Im oberen Beispiel w├Ąren zwar nur 512 bytes (2 %) gespart, es gab allerdings auch ganz andere Kaliber von mehreren KB. ├╝brigens hab ich (im obigen Beispiel) einige css-Dateien in einer einzigen zusammengefasst (test.css). Doch dazu mehr in den n├Ąchsten Teilen.

An dieser Stelle soll auch Sergejs “Code-Compressor” nicht unerw├Ąhnt bleiben. Er komprimiert js- und css-Dateien wahlweise in “basic” oder “powerfull”.

Es gibt daneben noch zahlreiche weitere Kompressoren┬á – doch die beiden sollten eigentlich gen├╝gen.

6. Dateien manuell komprimieren

Kommen wir zu letzten Kompressionsmethode, die ich hier vorstellen wollte. Das werde ich nun etwas ausf├╝hrlicher tun, denn das ist die Methode, f├╝r die ich mich entschied. Die Methode im Schnelldurchlauf: Ihr komprimiert Eure Dateien selbst – z.B. Javascript Dateien – erstellt quasi Eure eigene gzip-Dateien und stellt diese auf dem Server bereit. Hinzu kommen ein paar Codezeilen in der .htaccess, die daf├╝r sorgen, dass die gzippte Datei ausgegeben wird, sofern verf├╝gbar. Diese Methode hat den Vorteil, dass Ihr:

  • wisst, was geschieht
  • die Originaldateien ebenfalls auf dem Server bleiben (zur Sicherheit)
  • Weder Server noch php Komprimierungsarbeit leisten m├╝ssen.

Diese Methode hat den Nachteil, dass jede Datei h├Ąndisch bearbeitet werden muss und ge├Ąnderte Dateien (z.B. nach einem Update) nachgepflegt werden m├╝ssen. Das klingt im Moment recht ersch├╝tternd, ist jedoch viel weniger Aufwand als man glauben mag. Auch hier war Google Page Speed und YSlow behilflich. Sie zeigten mir die gr├Â├čten S├╝nder an. Nur Dateien ab einem gewissen Einsparungspotential ab ca 5kb hab ich optimiert. Das Beispiel auf Bild 4 zeigt, wie ein Bloggerkollege fast 300KB Transfergr├Â├če einsparen k├Ânnte. Der Screenshot ist einem anderen Blog entnommen,┬á bei mir waren es sogar fast 400KB (zwischenzeitlich optimiert).

Analyse gzip Einspatungspotential mit Google Page Speed

Bild 4: Die gr├Â├čten Einsparpotentiale anhand Page Speed ermitteln (Klicken zum Vergr├Â├čern)

Mit dem gr├Â├čten Klopper fangen wir nun an. Durch Komprimierung der Datei prototype.js k├Ânnten fast 84KB gespart werden. Wir laden die Datei per ftp auf dem heimischen Rechner und komprimieren diese mit 7-zip.

Als Komprimierungsmethode w├Ąhlen wir GZip┬á – als St├Ąrke hab ich “Maximum” ausgew├Ąhlt:

7-zip Einstellung GZip

Die neu erstellte (komprimierte) Datei hat nun die Dateiendung “gz”. Aus Kompatibilit├Ątsgr├╝nden benennen wir die Dateiendung in “jgz” um. Also: “prototype.js.jgz”.

Diese Datei laden wir dann auf den Server – gleicher Ort wie die Ursprungsdatei.

Damit der Server auch die gezippte (und nicht die Originaldatei) ausgibt, muss die Datei .htaccess noch folgenderma├čen erg├Ąnzt werden:

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP:Accept-Encoding} gzip
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME}.jgz -f
RewriteRule (.*)\.js$ $1\.js.jgz [L]
AddType "text/javascript" .js.jgz
AddEncoding gzip .jgz

Es wird gepr├╝ft, ob eine gepackte Version vorliegt. Ist dies der Fall, wird dies anstelle der Originaldatei ausgegeben – gefunden bei tutorialajax.com.

Abschlie├čend bewundert Ihr das positive Ergebnis, indem Ihr Eure Seite neu ladet und eine erneute Page Speed-Analyse startet. Das k├Ânnt Ihr dann nach und nach mit den Dateien machen, bei denen sich das Einsparpotential lohnt. Bei mir waren das gerade mal ca 8 Dateien und es ist ja auch sehr schnell erledigt. Ist der Page-Speed-Haken “gr├╝n”, k├Ânnt Ihr aufh├Âren – entsprechend ist es auch bei YSlow.

Fazit

Dargestellt hab ich sechs Kompressionsmethoden – jede hat Ihre Daseinsberechtigung. Ob und f├╝r welche Kompressionsmethode Ihr Euch entscheidet, bleibt Euch ├╝berlassen.

Erwartet keine Wunder: Kompression ist nicht alles – es gibt zahlreiche weitere Faktoren, doch dazu mehr im n├Ąchsten Teil.

Wie bereits erw├Ąhnt, kann sich Kompression auch nachteilig auswirken. Sucht Euch etwas aus, probiert, spielt und testet. So wie ich das auch (f├╝r die Startseite) getan habe. Doch seid vorgewarnt: Es geht nie zu Ende ;-)

Wenn Euch der Artikel gefallen hat und etwas interessantes f├╝r Euch dabei war, d├╝rft hier hier gerne Euren Senf abgeben. Welche Erfahrungen habt Ihr denn gemacht? Kommt eine der Komprimierungsm├Âglichkeiten f├╝r Euch in Frage? Ist Euer Blog optimiert?

Foto: “Hand und Fu├č” ┬ę Albrecht E. Arnold / PIXELIO

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  1. Sch├Ân, dass du wieder da bist… und nat├╝rlich auch sch├Ân, dass deine Artikel -in gewohnter Art und Qualit├Ąt- wieder mit von der Partie sind ;)

    Was ich schon ein wenig bezeichnend finde ist allerdings, dass das Thema erst jetzt, wo es vielleicht(!) mit in die Google-Bewertung reinspielt, so intensiv im Internet diskutiert wird. Vorher, als es “nur” f├╝r die Leser wichtig war, m├Âglichst schnell den Content pr├Ąsentiert zu bekommen, musste man solche Guides mit der Lupe suchen.

    Das ging jetzt nicht gegen dich, du versorgst uns ja hier unabh├Ąngig von Google-Entwicklungen immer mit n├╝tzlichen und sinnvollen Beitr├Ągen, aber es ist mir halt generell aufgefallen. Sei’s drum, musste halt erst das allseits verteufelte Google nachhelfen, damit das Thema jetzt mal wieder anst├Ąndig auf den Tisch kommt :D Die Internet-User sind auf jeden Fall die heimlichen Nutznie├čer dieser “Bewegung”.

    • @Sascha:

      Das stimmt, fr├╝her musste man suchen… ich selbst habe mir in der Vergangenheit auch immer wieder mal Gedanken gemacht, wie man die Performance einer Website im allgemeinen Verbessern kann. Eingefallen sind mir dabei haupts├Ąchlich L├Âsungen, die entweder per Proxy-Cache (z.B. vorgeschaltetem Squid-Proxy vor dem Webserver) die Datenbankabfragen reduzieren oder irgendwelche anderen Caching-L├Âsungen, ggf. mit Lagerung des Caches in einer RAM-Disk…

      Nunja, jetzt warten wir mal ab, was uns die Zukunft an Tutorials so bringt :-)

      • plerzelwupp

        Hallo Kim,

        deine Artikelserie hab ich nachtr├Ąglich erg├Ąnzt. Sorry nochmals, dass ich nicht gleich daran gedacht habe.

        Das sch├Âne ist ja, dass uns die genannten Tools in die “richtige” Richtung lenken, indem sie die verschiedenen Performance-Kriterien aufzeigen und bewerten. In diese Richtung werden dann auch die Artikel gehen.

    • plerzelwupp

      Hey Sascha,

      ja, ich brauchte eine Auszeit. Gesundheitlich bedingt tat ich in den letzten Wochen nur das N├Âtigste. Dann waren da auch noch die Feiertage, usw.

      Ja, Google Page Speed steht tas├Ąchlich immer mehr im Mittelpunkt des Interesses. Ein paar Gedanken dazu hab ich mir auch im Artikel gemacht. Google selbst ruft ja auf: “Let’s make the web faster”

      Ob man Google nun schlecht findet oder nicht – jedenfalls ist dieses Tool ein wirklich n├╝tzliches Helferlein zur Beschleunigung des Blogs. Der technikinteressierte, ambitionierte Blogger kommt wohl kaum daran vorbei.

  2. Ich habe mod_deflate serverseitig f├╝r alle Domains aktiv, bin soweit sehr zufrieden damit. Mit minify experementiere ich noch…
    Sehr sch├Âner Artikel!

    • plerzelwupp

      Vielen Dank :-)

      Nun, mod_deflate wird bei mri leider nicht unterst├╝tzt, deshalb griff ich zur 6. Methode.

      Minify ist mit der o.g. Methode eigentlich ganz einfach – den vorgeschlagenen Code der Kompressoren hab ich testweise ├╝bernommen und stellte soweit keine Probleme fest.

  3. Vielen Dank f├╝r diesen netten Artikel!

    Ich habe gerade das eine oder andere gefunden, was ich auch in meinem Blog ├Ąndern k├Ânnte :=)

    • plerzelwupp

      Herzlichen Dank :-)

      Nat├╝rlich hab ich gleich mal geschaut. Ein richtiges Schmuckst├╝ckchen hast Du da. Den hab ich gleich mal in den Feedreader ├╝bernommen.

  4. Sehr fein zusammengefasst. Auch vielen Dank f├╝r die Empfehlung meines Plugins f├╝r die Komprimierung.

    Als kleine Erg├Ąnzung: Das Script “gzip.php” http://j.mp/8zpG6M kann mehrere JS- und CSS-Dateien automatisch nach gzip umwandeln, so dass man die Files nach der ├änderung nicht manuell komprimieren muss.

    • plerzelwupp

      Auch Dir herzlichen Dank. Dieses Script kannte ich noch nicht – das ist ja genau das, was ich suchte. Klingt ja wirklich vielversprechend. :-)

  5. Also da hast du dir richtig M├╝he gegeben das alles herauszufinden und hier aufzuschreiben, danke.

    • plerzelwupp

      Hallo Jan, herzlichen Dank f├╝r das Lob.

      Ja, ich musste da selbst durch. Es bot sich an, meine “Erfahrungen” gleich zu Papier zu geben. Letztendlich nicht nur f├╝r Euch, sondern auch f├╝r mich. ;-)

  6. Hallo Oliver,

    da gibt es nicht mehr viel hinzuzuf├╝gen. Au├čer vielleicht, dass ich die Woche ├╝ber daf├╝r keine Zeit haben werden und somit dies aufs WE verschieben muss.

    Aber wie immer toll geschriebener Artikel mit tollem Thema.

    Danke!

    Gru├č

    Matthias

    • plerzelwupp

      Hey Matthias,

      wir haben uns im Vorfeld ein weinige dar├╝ber unterhalten – bzw. ├╝ber die Stolperfallen. Die Komprimierung ist ja nur ein Schritt von vielen. Allerdings nicht ganz unerheblich ;-)

  7. Hallo,

    dies ist mal eine sehr feine Anleitung mit vielen sinnvollen Tipps! :) Ein Hinweis noch: wenn ich CSS oder JS von Plugins optimiere, und das automatische Update von WordPress verwende, dann ├╝berschreibt er diese Dateien auch dann, wenn sie nicht ge├Ąndert worden sind. Insofern: manuell updaten oder neu komprimieren.

    Gru├č

    Guido

    • plerzelwupp

      Hallo Guido,

      herzlich willkommen im Blog und vielen Dank f├╝r den hilfreichen Tipp.

      Auf diese Problematik hab ich im Artikel auch hingewiesen – Sergej hat in diesem Zusammenhang(weiter oben) ein sehr n├╝tzliches Script vorgestellt. Das werde ich mal ausprobieren und den Artikel entsprechend erg├Ąnzen.

  8. Lange Ladezeiten mag ich auch ├╝berhaupt nicht, lieber Oliver. Dein Blog hat das allerdings auch nicht n├Âtig, denn da baut sich die Seite ruckzuck auf :-) Mein Blog auch – denke ich.

    Ich finde es prima wieviel M├╝he du dir hier machst, alles ausf├╝hrlich erkl├Ąrst und dass man es auch noch versteht ;-)

    Liebe Gr├╝├če
    Lilo

  9. Wow, das war ja sehr interessant! Danke f├╝r den ausf├╝hrlichen Beitrag! Sehr n├╝tzlich! Frohes neues Jahr!

  10. Schlie├če mich mal den anderen an. Danke f├╝r den Artikel. :D

    Werde ihn mir heute Abend, wenn ich Zeit habe, nochmal genauer anschauen und ‘n bisschen an meiner Seite werkeln.

    M├Âchte sowas alles schon hinter mir haben, bevor ich meinen Blog richtig starte, damit ich meine Seite nicht sp├Ąter zerst├Âre und jeder es mitbekommt – diese .htaccess-Datei hat beispielsweise irgendwas gegen mich. :D

    Lg
    Pascal

    • plerzelwupp

      Hallo Pascal, herzlich willkommen im Blog und vielen Dank f├╝r Deine Stellungnahme :-)

      Bei Dir geht’s ab Mitte Januar los – dazu w├╝nsche ich dir bereits jetzt schon viel Erfolg!

      Inwiefern gibt es denn Probleme mit der .htaccess? L├Ąsst sich der Server per .htaccess nicht konfigurieren?

      • Danke! Ich hoffe mal, dass es mit meinem Blog was wird. Mittlerweile ist auch eigentlich alles fertig f├╝r meinen Start – nur noch ein paar kleine Ver├Ąnderungen am Theme und dann geh├Âre ich auch endlich zu den Bloggern. :)

        Probleme mit .htaccess hatte ich, als ich einstellen wollte, dass man immer automatisch auf die http://www.-Version meines Blogs gelangt – also auch, wenn man nur blogundso.de in die Adressezeile eingibt. Das Problem war dann leider, dass ich mich pl├Âtzlich nicht mehr in WordPress einloggen konnte. Nach zahlreichen vergeblichen Versuchen, habe ich dann einfach mal WordPress aus Frust neu installiert und schon klappte es. Deswegen habe ich ein eher distanziertes Verh├Ąltnis zur .htaccess.Das liegt aber eher an meinen mangelnden F├Ąhigkeiten bzw. Wissen. :D

        Aber diesmal hat’s mit der .htaccess bzw. mod_deflate/mod_gzip erstaunlicherweise geklappt!

        Lg,

        Pascal

  11. Hui, Oliver, da hast du ja mal wieder eine halbe Diplomarbeit abgeliefert, ganz gro├če Klasse! Ich bin mit den Ladezeiten meines Blogs recht zufrieden – aber der Host-Server scheint auch sehr flott zu sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass manche ihren Blog “technisch” optimiert haben, die Seite aber trotzdem ewig l├Ądt. Da ist dann der Hoster oft der ausbremsende Faktor.

    Aber eine Sache hat mich nachdenklich gemacht – u.a., weil ich sie gerne selbst umsetzen m├Âchte: “Meines Erachtens soll die Startseite einen groben ├ťberblick und keinen Content liefern.”

    Ich w├╝rde gerne mein Template umfrickeln, dass wie bei Dir nur kurze Anrei├čer mit Bildchen auf der Startseite stehen – habe aber keine Ahnung, wie ich das machen muss. Ich m├Âchte aber bei meinem bestehenden Theme bleiben, da es sehr gut anpassbar ist. Irgendwelche Tipps, wie ich das hinkriegen kann..?

    • plerzelwupp

      Hey Martin,

      ein frohes neues Jahr :-)

      Bei Dir wollte ich ja auch noch vorbei. Das mit dem Router hab ich schon gelesen. ;-)

      Was die Schnelligkeit des Servers betrifft, so gebe ich Dir absolut recht. Bei mir ist es beispielsweise so, dass der Server ca 1,5-2s f├╝r die Namensaufl├Âsung braucht. Der Rest rutscht dann in aller Regel in 2s durch. Somit ist er recht schnell geworden, doch es ist bedauerlicherweise nicht ganz zufriedenstellend.

      Was Deine STartseite betrifft: In deinem Fall d├╝rfte das Problem relativ gering sein. M├Âchtest Du, dass es bei Deiner Startseite in etwa so aussieht wie in Deiner Kategorien-Ansicht?

      Dann schau doch mal in die category.php bzw in die archive.php (je nachdem, welche Datei f├╝r die Kategorienansicht zust├Ąndig ist), “klaue” die entscheideden Codezeilen und ersetze sie in der index.php.

      Selbstverst├Ąndlich bin ich Dir da auch gerne behilflich. In aller Regele m├╝sste da dann in etwa

      < ?php the_excerpt(); ?>

      anstelle des Contents stehen.

      • Ich sehe gerade, dass es in meinen Theme-Dateien weder eine category.php noch eine archive.php gibt. HILFE!

        Ich w├╝rde mir f├╝r meinen Content einen 2-3 spaltigen Aufbau w├╝nschen mit Vorschaubildern. Leider kann the_excerpt auch keine Formatierungen darstellen. Wie ist das denn in Deinem Template gel├Âst, dass im Content-Bereich die Artikel-Excerpts in einer Art Raster angeordnet sind?

      • plerzelwupp

        Schau dir mal die Template-Hierarchie an: http://codex.wordpress.org/Templates_Hierarchy

        Vor allem die Grafik auf der Seite. Ist da was dabei, das es in deinem Theme gibt und f├╝r die Ausgabe der Kategorien zust├Ąndig ist?

        Schick mir doch mal die index.php – das regeln wir per E-Mail/Skype/Twitter – wie du m├Âchtest ;-)

      • Leider habe ich gar keine archive- oder category-Seiten in meinem Theme. Ich schreib’ Dir jetzt mal eine Mail :)

  12. Ein toller Artikel, Oliver. Vielen Dank f├╝r diese wichtigen Informationen!

    • plerzelwupp

      Aha – ein altes Gesucht unter neuem Namen. Freut mich, wenn ich Dir mit den Ausf├╝hrungen helfen konnte.

  13. Ich m├Âchte dazu noch anmerken, da├č die Serveranbindung und die eigenen Verbindungsgeschwindigkeit auch nicht ganz unerheblich ist…
    Um echt messen zu k├Ânnen m├╝sste man gleiche Bedingungen haben. Sonst gibt es zu viele unterschiedliche Faktoren, die f├╝r den Seitenaufbau ma├čgebend sein k├Ânnten.
    Dann werden die Blogprogramme und die Themes immer umfangreicher und alles braucht nat├╝rlich seine Zeit.
    Ein weiterer Bremsfaktor ist ein Link auf einer Seite der etwas darstellen soll (ein Banner oder sowas). Wenn der andere Server ├╝berlastet oder gar down ist, geht entweder garnichts mehr oder der Browser wartet eine Zeit und macht dann weiter. Das alles macht sich nat├╝rlich beim Seitenaufbau auf dem eigenen Rechner bemerkbar.

    • plerzelwupp

      Hallo Gucky,

      da hast du nat├╝rlich vollkommen recht. Wenn ein Bestandteil der Seite nicht geladen werden kann, bremst das nat├╝rlich die ganze Seite aus. Aus diesem Grund hab ich die statischen Bilder (welche in der style.css verlinkt sind) sowie die css-Dateien auf google app engine ausgelagert.

      Bei mir ist es nur so unzufriedenstellend, da der Server beim Aufruf (Namensaufl├Âsung) recht lange braucht. Der Rest der Seite ist zwischenzeitlich recht schnell geworden.

  14. Ganz egal, ob das nun von Google angsto├čen wurde oder nicht: super!

    Ein Problem hab ich aber: laut Page Speed ist bei mir keine gzip-Komprimierung aktiv, aber ich habe es sowohl mit der .htaccess-Methode probiert (mod_deflate und mod_gzip beide aktiv) als auch ├╝ber die wp-config mit

    define(‘COMPRESS_SCRIPTS’, true);
    define(‘COMPRESS_CSS’, true);
    define(‘ENFORCE_GZIP’, true);

    Gef├╝hlt ist die Seite schneller, aber das hei├čt ja nichts.
    Page Speed beharrt darauf, dass ich 75 kb einsparen k├Ânnte. H├╝lfe!

    • plerzelwupp

      Wow, deine Seite ist nicht nur gef├╝hlt ganz schnell ÔÇô die war ja sofort da. Ich bin fasziniert.

      Ich werde aus den Befehlen in der wp-config.php nicht ganz schlau. Ist das nicht von Haus aus so und nur eine Definition (kein Befehl)?

      Unterst├╝tzt dein Server mod_deflate oder mod_gzip? Hast du das mal ausprobiert? Oder mal mit Methode Nr. 4?

      • plerzelwupp

        Nachtrag: Wenn du die minified Version deiner style.css aus Google Page Speed nimmst (kopierst), sind es nochmals 7kb Ersparnis ,-)

      • Die Befehle in der wp-config bietet WordPress von Haus aus an. Ich habe diese Tipps von Crazygirl.

        Mein Server unterst├╝tzt die beiden Module (ich hab extra nachgesehen, weil Page Speed keinen Unterschied gemeldet hatte).

        Aber wenn du sagst, dass es schnell geht, dann ist das Ziel ja erreicht ;)

        Deinen Nachtrag werde ich evtl. beherzigen, denn in der style.css bastele ich ├Âfter mal und mag es dann ├╝bersichtlich.

      • Das Ziel ist erst dann erreicht, wenn PageSpeed oder Yslow keine Fehler melden bzw. keine Verbesserungsvorschl├Ąge mehr unterbreiten. In deinem Fall ist es noch ein weiter Weg ;) (nicht b├Âs’ gemeint).

        Die von dir genannten Definitionen wie COMPRESS_CSS lassen nur WordPress-interne Styles und Scripte komprimieren. Durch Plugins erzeugte oder eigenangelegte JS- oder CSS-Dateien werden weder komprimiert noch zusammengefasst.

      • plerzelwupp

        Oh, Sergej mit einem neuen Gravatar :-)

        Vielen Dank, dass Du in die Bresche gesprungen bist.

        Ja, auch bei mir ist es noch ein weiter Weg. Zun├Ąchst konzentriere ich mich auf die Startseite. Im Moment schlage ich mich gerade mit Bilder-sprites herum. Mann, was ein Aufwand.

      • Ja, neues Jahr, neues Fotos, neues Gl├╝ck ;)

        Ja, hast du ja gesehen, bei eBiene.de hab ich alles auf Gr├╝n bekommen, da war Google (Speed) auch gl├╝cklich. Hat aber auch Zeit, Nerven und unendliche Experimente gekostet.

        Bei einem Blog ist es schwieriger, da dort schon mehr Elemente zum Einsatz kommen, wie bei Julia. Mit dem kommenden Redesign meines Blogs setze ich mich da auch ran und versuche den gr├╝nen Balken in allen Disziplinen zu erreichen.

  15. Wirklich eine umfassende Rundschau der M├Âglichkeiten!

    Meiner Meinung nach sollte man aber nicht verschweigen, dass der Umstieg von statischen CSS-Dateien auf eine ├╝ber PHP ausgelieferte Variante nach Punkt 4. den Serverdurchsatz reduziert, sodass sich der Erfolg durch die verkleinerten Dateien je nach Serverhardware teilweise aufhebt.

    Ich hab das jetzt mal exemplarisch mit ApacheBench am Stylesheet des WordPress-Default-Themes der Version 3.0-rare gemessen und folgende Resultate erhalten:

    Mit PHP/ob_gzhandler():
    $ ab -n800 -c80 http://example.com/wp-content/themes/default/style.php
    [...]
    Transfer rate: 224.12 [Kbytes/sec] received

    Statisches CSS:
    $ ab -n800 -c80 http://example.com/wp-content/themes/default/style.css
    [...]
    Transfer rate: 270.11 [Kbytes/sec] received

    Wie bei allen Optimierungen muss man also sehr fein auf den Vorher/Nachher-Vergleich achten und kann wahrscheinlich die Erfahrungen von anderen nicht eins zu eins auf seine eigene Serverumgebung umsetzen.

    • plerzelwupp

      Hallo Robert,

      vielen Dank f├╝r diese wertvolle Information – vor allem auch f├╝r die M├╝he, die Du Dir machtest.

      Tja – iwe ich im Artikel auch schrieb: Es gibt keine allgemeing├╝ltige Empfehlung. Das hei├čt: Immer wieder probieren, spielen, messen, optimieren, usw.

      Ich stecke da auch mittendrin und wollte mit dem Artikel zusammenfassen, was ich in puncto Kompression recherchiert und ausprobiert habe; verschiedene L├Âsungen aufzeigen. Ich selbst bin ja nicht vom Fach und berichte quasi als “Laie” dar├╝ber – deshalb auch “plerzelwupps Erfahrungen”.

    • plerzelwupp

      Dankesch├Ân f├╝r den Link. Das sieht wirklich sehr gut aus.

      Uff, da hab ich noch jede Menge Arbeit vor mir.

  16. Vielen Dank f├╝r den Artikel! Meiner Meinung nach ein sehr interessantes und sehr Umfangreiches Thema…

    PS: Habe ebenfalls einen Blog-Eintrag zu diesem Thema geschrieben habe dabei jedoch auf “Firebug + YSlow” gesetzt. ->

    http://voku-online.de/comment-n153.html#Webseiten_Analyse

    • plerzelwupp

      Hallo Voku,
      vielen Dank f├╝r Deinen Kommentar. S

      aubere Arbeit Dein Artikel – das hab ich dort auch zum Ausdruck gebracht. :-)

  17. plerzelwupp

    Hallo Voku,

    herzlich Willkommen im Blog und vielen Dank f├╝r Deinen Kommentar.

    Ja, das Thema ist in der Tat ganz umfangreich und ich ├╝berlege, mit welchem Punkt es denn nun weitergeht.

    Auf Firebug und YSlow hab ich ja auch gesetzt (siehe oben). OK, in einigen Punkten fand ich die Darstellung bei Google Page besser. Aber im Gro├čen und Ganzen zielt das schon auf Firebug + Erweiterungen ab. ;-)

  18. Hallo,
    ich liess mich gerade durch deinen Artikel an ein paar Optimierungen erinnern und da ich in meinem Artikelverzeichnis ├╝ber 1000 Artikel drin habe, kann es nicht schaden, diese WP-Installation zu optimieren und stets dran zu bleiben.

    mod_deflate – Eintrag in der .htaccess hatte noch gefehlt. Im Grossen und Ganzen sind alle Optimierungen wichtig und ich kann noch f├╝r die Bilder Smushit empfehlen. Man kann mit diesem WordPress-Plugin auch die Bilder im Blog-Theme optimieren lassen. Und auch so, wenn man Pics hochl├Ądt, werden daraus PNGs und dazu noch optimiert.

    Ich finde, in einem herk├Âmmlichen Content-Blog braucht man keine JPEG-Pics. Es sei denn es ist ein Foto-Blog:).

    • plerzelwupp

      Hey Alex L.

      Smushit ist eine Tolle Sache, jedoch mache ich das lieber h├Ąndisch. Ach, da bin ich halt altmodisch, aber eine tolle Sache ist das durchaus!

      Sei mir nicht b├Âse – Deinen Kommentar hab ich zum richtigen Artikel verschoben (ging im Projekt52-Artikel ein). ;-)

  19. Hallo Oliver,

    wie die Meisten Kommentatoren oder alle vor mir m├Âchte auch ich mich f├╝r diesen tollen Artikel bei dir bedanken!

    Ich habe genauso wie du die manuelle Methode gew├Ąhlt, aber ich habe eigentlich nur eine Datei ge├Ąndert und schon war ich im “gr├╝nen” Bereich ;-).

    Ich bin echt schon auf den n├Ąchsten Teil gespannt und werde auch den dann verschlingen und sofort ausprobieren!

    Gru├č
    Matthias

    • plerzelwupp

      Hey Matthias,

      es freut mich, wenn ich Dir auch mal etwas weiterhelfen konnte.

      F├╝r mich war die manuelle Methode auch die Beste. Au├čerdem hab ich dann das Gef├╝hl, alles im Griff zu behalten. Bei mir waren es 4 Dateien ;-)

  20. Hi danke auch f├╝r die Hinweise, ich habe auch einen neuen Blog mal aufgesetzt um das alles ein wenig zu testen. Ich denke mal die Ladezeiten sind jetzt ok, muss mich nur noch ein wenig mit den anderen Plugins besch├Ąftigen

    • plerzelwupp

      Hey Jan,

      deinen Blog hab ich mir gerade angeschaut. Ein Heimwerker-blog – wirklich klasse!

      Auch hier w├╝nsche Ich dir nochmals viel Erfolg :-)

  21. Prima Anleitung! Das Komprimieren wollt┬┤ ich mir eh mal ansehen. Andererseits muss man auch nicht unbedingt jedes Plugin und jedes Skript in seinem Blog einsetzen. Weniger ist manchmal mehr;-)

    • plerzelwupp

      Vielen Dank, Susann

      und das aus deinem Munde. Das ist ja fast wie ein Ritterschlag :-)

      Weniger ist manchmal mehr

      Da gebe ich Dir unbedingt recht. Ich hab hier auch mal kr├Ąftig ausgemistet; au├čerdem das ein oder andere Plugin entfernt und die Startseite reduziert. Die vielen Klickibuntis lenken ohnehin nur ab und werden selten geklickt.

      Jedoch sind die Skripte im Laufe der Zeit mehr geworden. Das geht schon so weit, dass ich mir langsam mal eine checkliste erstelle, was nach dem n├Ąchsten WP-Update zu tun ist.

  22. Danke f├╝r den Beitrag. Auf meiner Seite ist nicht viel drauf, trotzdem ist die Performance schlecht. Und WP Minify vertr├Ągt sich offensichtlich nicht so gut mit anderen Plugins. Die gr├Â├čte JS-Datei hab ich nun mit deiner zuletzt genannten Methode komprimiert. Und ja, ich bef├╝rchte auch dass das nen Fass ohne Boden ist. :-)

    • plerzelwupp

      Hallo perendie – vielen Dank f├╝r Deinen Kommentar und herzlich willkommen im Blog.

      Deine Seite hab ich mir gerade angeschaut – sehr sympathisch :-)

      Allerdings wei├č ich nicht, was Du hast? deine Seite l├Ądt doch rasend schnall – hab das gerade mal getestet. Du k├Ânntest noch die Stylesheets in die richtige Reihenfolge bringen (nach oben).

  23. Wow, das ist ja richtig geldwertes Knowhow hier. ├ťber die Anzeige in den Webmastertools bin ich ja auch schon gestolpert, konnte aber mit dem Vorschlag der Komprimierung ├╝berhaupt nichts anfangen. Dank Deinem kleinen Tutorial hier hat sich das gerade ge├Ąndert. Danke :-)

    • plerzelwupp

      Hallo Uwe,

      herzlichen Dank f├╝r das positive Feedback.
      Wenn Du weitere Unterst├╝tzung oder Hilfe brauchst, wei├čt Du ja, wohin du dich wenden kannst ;-)

  24. Das geht ja richtig ab hier, mehr Kommentare jetzt dazu als selber Text zum Thema :)aber daran sieht man das das Thema die Leute interssiert

  25. Kurze Frage,
    was ist schneller f├╝r die Ladezeit:

    - ein Script, welches man zum Beispiel bei den Widgets als Textbox einf├╝gt
    - oder das gleiche Element als Widget installieren?

    Hoffe die Frage war verst├Ąndlich und danke im voraus f├╝r die Unterst├╝tzung.
    W├╝nsche allen einen angenehmen Start ins Wochenende,

    Alex

    • plerzelwupp

      Hey Alex,

      entschuldige vielmals, dass ich mich erst jetzt melde.

      Dein Frage l├Ąsst sich nicht auf Anhieb beantworten. Es kommt sicherlich auf den Einzelfall an. Skripte in Widgets erfordern oftmals die Erweiterung Exec-php. Sicherlich ist auch ein anst├Ąndig programmiertes Plugin besser als ein unzureichendes Skript. Letztlich muss man da von Fall zu Fall unterscheiden und mit den g├Ąngigen Hilfsmitteln (Firebug, Yslow, Pagespeed, Pingdom-Tools, etc.)testen.

      Dir noch ein sch├Ânes Wochenende und viele Gr├╝├če
      Oliver

      • Nichts zu entschuldigen, guter Plerzelwupp.
        Ich weiss ja dass du momentan mehr als genug um die Ohren hast. Wer eigentlich nicht?! :D
        Jedenfalls habe ich momentan mal ein Skript anstelle eines Plugins geladen und was soll ich sagen… alles ok, l├Ąuft, Ladezeit ist immer noch schnell, daher lasse ich es einfach mal so laufen.
        Danke f├╝r deine Antwort.
        Machs gut und angenehmen Sonntag,

        Alex

  26. Prima Beitrag, hat mir in ein paar Punkten die Augen ge├Âffnet. Werde ein paar der Aspekte auch aufgreifen!

    Danke!

  27. Wenngleich ich auch viele der Tools nicht benutzen werde und auch die Komprimierung nicht unbedingt n├Âtig ist, habe ich hier doch wenigstens ein paar Tools gefunden, um die Ladezeit zu testen. Habe nat├╝rlich auch etwas abgespeckt, um ein paar Sekunden zu sparen. Aber, wie auch vorher erw├Ąhnt, liegt es zum Teil auch am Hoster und da kann ich leider nicht minimieren. aber ich komm so auch auf eine Ladezeit von 2,1 bis 3/4 Sekunden, jenachdem, wie mein hoster also reagiert.
    Danke f├╝r die Tipps. Haben mich um einiges weitergebracht und mich auch meine Stylespielereien ├╝berdenken lassen. Gr├╝sse

    • plerzelwupp

      Hallo nismion,

      sorry, Dein Kommentar ging mir durch die Lappen; fiel mir erst heute in’s Auge.

      Ja, die Tools Pingdom, Firebug i.V.m. Pagespeed und YSLOW sind schon eine tolle Sache.

      Deine Ladezeiten sind doch absolut im gr├╝nen Bereich! Gratuliere!

  28. Gro├čartige Zusammenstellungen an Tipps und Anregungen, habe jetzt mindestens 40 Kilobyte an JS eingespart und die .jpegs im Theme von ~240KB auf 40 Kb gepr├╝gelt, ich glaube der Code f├╝r die functions.php funktioniert jetzt auch (wobei ich erst so nen doofen “unexpected >”-Fehler hatte)

    Danke daf├╝r, mal sehen ob ich mich an die Zusammenlegung der JS-Dateien traue :)

    • plerzelwupp

      Hallo Uwe,

      Deinen Gravatar kenne ich doch …. warst Du nicht auch bei einer Diskussion auf einem anderen Blog beteiligt, bei der es um das Laden der jQuery ging?

      Wie auch immer: 240kb sind 240kb, die bei jedem Aufruf eingespart werden. Bei mir waren es haupts├Ąchlich die Javascript-dateien – fast ein halbes Megabyte. Zusammen mit den anderen Tipps l├Ąppert sich das ganz sch├Ân zusammen.

      • Bei Tim[...] bin ich auf dich gesto├čen, so ist es.

        Jep, das mal ganz viele Besucher pro Tag, Woche und Monat.. da werden sicher einige Megabyte eingespart die man anderweitig verfeuern kann, danke nochmals f├╝r die gut verst├Ąndlichen Ausf├╝hrungen! :)

  29. Vielen Dank f├╝r den informativen Artikel. Selbst ohne jegliche Vorkenntnisse k├Ânnte ich damit mein Ziel erreichen und hab wieder 1-2 Punkte bei Page-Speed dazugewonnen.

    Da mein Hoster die automatische Komprimierung per htaccess nicht unterst├╝tzt hab ich mich f├╝r den 6. Weg entschieden. Neben js hab ich mit dieser Methode auch gleich noch css verkleinert. Damit ist wohl wieder ein kleiner Schritt auf einem noch langen Weg erledigt.

    Viele Gr├╝├če
    Michael

  30. puh wieder was gelernt, wusste garnich das es f├╝r firebug nochma extensions gibt.
    sehr ausf├╝hrlich alles is gebookmarket :)

  31. Hallo plerzelwupp, oder soll ich Wurzelsepp schreiben?

    Es ist schon gelungen, wie manche auf Ihre Namen kommen ;-)

    Zuerst einmal vielen Dank f├╝r diesen ausf├╝hrlichen Beitrag, auch wenn er schon etwas ├Ąlter ist.
    Aber er hat mir ein ganzes St├╝ck weiter geholfen!

    Die Methode mit “mod_deflate” scheint bei mir laut “Web Page Speed Report” zu funktionieren.

    Aber ich habe eine Frage zu phpinfo.
    Du schreibst, dass man damit heraus bekommt ob der Server die einzelnen Methoden auch unterst├╝tzt. So weit so gut.
    Meiner spuckt unter anderem folgende Zeilen aus:
    zlib
    ZLib Support enabled
    Stream Wrapper support compress.zlib://
    Stream Filter support zlib.inflate, zlib.deflate
    Compiled Version 1.2.1.1
    Linked Version 1.2.3.3

    Directive Local Value Master Value
    zlib.output_compression Off Off
    zlib.output_compression_level -1 -1
    zlib.output_handler no value no value

    Ich denke mit dem Eintrag “Stream Filter support: zlib.deflate” kann ich mir sicher sein, dass der Server diese Methode unterst├╝tzt. Allerdings steht bei “zlib.output_compression: Off”.
    Habe ich nun mit meinem Eintrag in meiner .htaccess alles richtig gemacht?

    F├╝r eine Antwort w├Ąre ich Dir dankbar.

    Herzliche Gr├╝├če und ein sch├Ânes Wochenende
    Klaus

  32. Erst mal Danke f├╝r die Arbeit, die du dir mit dem Artikel gemacht hast. Werde mich am Wochenende mal richtig reinknien in das Thema.

  33. Bernd@Rofl

    Super umfangreicher Beitrag! Hab mirn Bookmark gesetzt und werd das heute Abend zu Hause zu Gem├╝te f├╝hren. Das mit der Kompression ist interessant. Da habe ich bisher noch nicht dran gedacht. Das k├Ânnte einiges bringen :)

    Gru├č
    Bernd

  34. Wow jede menge Tipps, ich denke ich werd mich mal an die Arbeit machen :)

  35. Hallo plerzelwupp,

    wirklich eine schoene auflistung hast du da, vielen dank dafuer.
    allerdings ein kleiner nadelstich:

    als ich diese seite mit yslow mal getestet habe, sind mir ja fast die augen rausgefallen:

    38 Javascript Dateien?
    46 Hintergrundbilder?

    das duerfte doch auf jeden fall besser gehen, oder? moeglich z.B. mit dem Script von Sergej bzw. kann man sich auch einmal php speedy anschauen.

    ansonsten bringen dezente expires header auch nochmal ein bisschen geschwindigkeit.

    beste gruesse
    m0mo

  36. Da musste ich doch mal wieder spitzen kommen! Wof├╝r so eine “alte” Homepage immer noch gut ist?

    Wo ist eigentlich der Admin abgeblieben?

  37. Danke f├╝r diese lesenswerten Berichte.
    Liebe Gr├╝├če aus M├╝nchen

  38. Superhilfreiche Tipps, endlich mal vern├╝nftig erkl├Ąrt so das ich das auch kappiere. ;-)

  39. Sch├Âne Auflistung.Gut gemacht.

  40. Ja sch├Âne Liste, leider schreibt ja plerzelwupp nicht mehr so viel, keine Zeit mehr oder keine Lust

  41. Oliver was Bist du krank oder hast du keine Lust mehr im Block zu betreiben weil er schon sehr sehr lange er eben auf was eigentlich schade ich hab gerne hier auch gelesen und vieles gelernt

    • plerzelwupp

      Hey Jan, nun muss ich mich doch nochmals melden. Hab es an der ein oder anderen Stelle auch schon getan. Weiterhin pflege ich meine Seiten, doch seit einem Jahr hab ich einen Zweitjob angenommen (mehr oder weniger ehrenamtlich) – so bleibt f├╝r konstruktives Bloggen leider keine Zeit. Doch es kribbelt bereits in den Fingern. Wie oft hab ich mir in der Vergangenheit schon gew├╝nscht, zum jeweiligen Sachverhalt oder Tagesgeschehen meinen Senf abgeben zu k├Ânnen. Nun, ich bin mir sicher, dass ich wieder einsteigen werde. Das kann man doch nicht alles wegschmei├čen. ;-)

      • ok so eine ehrenamtliche Arbeit kann auch ganz schon in die Zeit gehen.
        Blos gut das du nicht alles wegschmei├čt, denn ich habe schon einige Blogs gesehen die aufh├Âren oder auch weniger schreiben.
        Tanja ja auch leider, aber so ist das eben manches ├Ąndert sich

  42. Na mit solch guten Nachrichten kann die Woche doch beginnen! :D

  43. gzip + http://wordpress.org/extend/plugins/wp-minify/

    das plugin ├╝bernimmt das zusammenfassen und komprimieren von css und javascript. html w├Ąre auch m├Âglich.
    ein trackingcode im footer bleibt davon unber├╝hrt.
    ohne den code manuell manipulieren zu m├╝ssen, liefert das plugin ein sehr gutes ergebnis.
    bsp: http://www.fahrrad-shop-vergleich.de/
    (gzip konnte hier leider nicht nicht aktiviert werden)

  44. Klasse Arbeit – und vor allem konkret ausget├╝ftelt, statt nur allgemeiner Tipps.

  45. ja ladezeiten sind enorm wichtig – gerade bei neuen besuchern kann dies zur entscheidungsgrundlage werden wenn es darum geht ob er wiederkommt oder nicht. danke f├╝r die tipps!

  46. Hey,

    ich setze mich erst seit einer geraumen Zeit mit Webseiten und deren Aufbau auseinander. Dieser Beitrag hat mir ein paar wichtige Tipps gegeben, auf die ich alleine gar nicht gekommen w├Ąre. Danke f├╝r diesen ausf├╝hrlichen Beitrag!

    Herzlich,
    SvenN.

  47. Hat schon mal einer von euch den neuen Dienst von Google getestet, der die Homepage optimieren soll und dabei die Geschwindigkeit extrem erh├Âhen soll?

  48. Hey, danke f├╝r die gute Anleitung. Ich finde es schon ziemlich nervig wenn ein Blog zu lange zum Laden braucht. Oft sind viele Bilder auf den Blogs und daher brauchen diese lange zum Laden. Ich werde deine Tipps mal ausprobieren. Vielleicht helfen sie mir ja die Ladezeiten ein wenig zu optimieren. Danke f├╝r den Hinweis.

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