Milchmädchen

21 Kommentare
Milchmädchen

Vergangene Woche

wurde mir das erste St√∂ckchen zugeworfen. Die Resonanz war so gro√üartig, dass ich mich kaum traue, ein weiteres St√∂ckchen weiter zu geben. Doch w√§hrend es in der letzten Woche um sehr ernsthafte Fragen rund um’s Bloggen und um Google ging, warfen mir diese Woche Kathrin & Alex folgende nicht ganz ernst gemeinte Fragen an den Kopf ;-)

Können alle Milchmädchen nicht rechnen?

Es kommt ja nicht darauf an, wie gut man rechnen kann. Ein altes Sprichwort besagt: “Die d√ľmmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln”. Demnach haben die d√ľmmsten Milchm√§dchen die gr√∂√üten geben die d√ľmmsten Milchm√§dchen die meiste Milch.

Milchm√§dchen sind im Allgemeinen kalt und berechnend. Der Duden definiert “Milm√§dchen” folgenderma√üen:

Milchm√§dchen [M…®…≠m√¶d Éen, das -s- f√ľr √§lter: Milchm√§gdchen, eigtl. Vkl. von ‚ÜíMilchmagd]
Bösartige, kapitalistische angehauchte Magd, die Milchbauern mit ihren weiblichen Reizen umgarnt, um Bäuerin anstelle der Bäuerin zu werden.

Tja …. da haben wohl einige die Rechnung on den Wirt gemacht.

Wie rechnet man mit Milch? РEin Rätsel

diese Frage w√ľrde ich gerne weitergeben. Dem ersten, der die richtige Antwort kommentiert, winken Ruhm und Ehre.

Eine junge b√§uerliche Angestellte des Gro√übauern (vgl.: Milchmagd) soll bei der Milchgenossenschaft Hohenzollern vier Liter wei√üliche opake Fl√ľssigkeit (Milch) des weiblichen Hausrinds abgeben. Der Bauer, der vom Alzheimerleiden seiner Magd wusste, dr√ľckte ihr eine voll gef√ľllte 5L-Milchkanne in die Hand: “Ein Liter zuviel, dachte” der Gro√übauer, “sollte ich der alzheimergeplagten Magd mitgeben” und erkl√§rte Ihr: “Du darfst einen Liter versch√ľtten, aber nicht mehr. Lieber soll die Milch im Sande versickern, als dass dieser preisdr√ľckenden Genossenschaft noch mehr Milch in den Rachen geworfen wird. Geh und mach dich auf den Weg. Hier hast Du noch einen leeren 3L-Kanister”.

Die Magd gehorchte flei√üig, nahm die beiden Kanister und machte sich gut gelaunt und laut pfeifend auf den Weg durch die herrliche gr√ľne H√ľgellandschaft. Einige K√ľhe schauen kurz auf als die Magd vorr√ľberging, grasten dann aber wieder weiter als w√§re nichts geschehen.

Zu aller √úberraschung versch√ľttete die Magd keinen Tropfen Milch. Nun stand sie vor der Milchgenossenschaft, ein s√ľ√ü-s√§uerlicher Geruch kitzelte Ihre Nase – doch es war¬† nicht ihre Milch. Doch ihr blieb keine Zeit dar√ľber nachzudenken – diese Information ist f√ľr das R√§tsel auch nicht so wichtig. Jedenfalls stand sie da – mit der gef√ľllten 5L-Kanne in der rechten und der 3L-Kanne in der linken Hand. Die Worte des heimlich geliebten Gro√übauern klangen Ihr noch im Ohr: “Gib denen niiiieeeemals zu viel Milch” (er sagte das mit einer tiefen Stimme – √§hnlich wie es die Eltern tun, wenn sie die Kleinen erkl√§ren: Geh niiiiemals in dieses Zimmer!). Da sie wusste, dass sie dem ebenso neugierigen wie geizigen, aber doch so geliebten Gro√übauern (1,67m) Rechenschaft ablegen musste, √ľberlegte Sie nun, wie sie es wohl anstellen mag, bei der komisch duftenden Hohenzoller’schen Milchgenossenschaft exakt 4L Milch abzugeben.

Da kam zuf√§lligerweise die Milchmagd des Nachbarbauern in ihrem h√ľbschen Dirndl des Weges. Sie trug einen leeren 10L Eimer auf dem Kopf, da sie urspr√ľnglich aus West-Afrika kam.¬† Der Eimer war gewaschen und gesp√ľlt und roch ein wenig nach Holz, was f√ľr die Qualit√§t der Milch aber nicht von Belang ist. Jedenfalls war er sehr sauber. Da ging die hilflose Magd zur Schwarzen und bat sie, Ihr zu helfen. Sie steckten die K√∂pfe zusammen (was ein wenig weh tat) und nach 16 Stunden hatten Sie die L√∂sung. Kurz darauf gaben sie Milch ab und gingen gl√ľcklich, die Milchkannen und den Eimer schlendernd nach Hause. Die Haare der einen Magd wedelten im Wind. Die andere Magd hatte eine Kurzhaarfrisur.

Wisst Ihr, wie die beiden das gemacht haben? – Schreit es nicht gleich laut aus. Umschreibt es. Die nach Euch kommen wollen auch noch raten :-)

Was passiert, wenn ein Milchmädchen von einem Neunmalklugen geschwängert wird?

Eigentlich kann nichts passieren, denn ich benutze Kondome. Außerdem kam mir noch nie ein Milchmädchen unter.

Ok, Scherz beiseite. Ich m√∂chte diese Frage genauso ernsthaft beantworten wie die beiden ersten Fragen. Als Resultat¬† solch einer “Partnerschaft” wurden geboren:

  • Guido Westerwelle (* 27. Dezember 1961 in Bad Honnef), Tel.: 030 / 227 716 36
  • Prof. Dr. Dirk Jens Nonnenmacher (* 03. Juni 1963, sympathischer Manager)
  • Wickie, Wickingerjunge, geb. im Wikingerdorf Flake

Das Resultat von Neunmalklugen und Milchm√§dchen sind gem. Duden “Neunmalkluge Milchm√§dchen” [9xklug…ė M…®…≠m√¶d Éen]

Habt Ihr die Lösung?

Das Stöckchen darf von jedem gefangen werden, der Lust hat, auf derlei hochgeistige Themen zu antworten.

Ansonsten freu ich mich auf Eure Kommentare Рinsbesondere im Hinblick auf das Rätsel Рaber wie gesagt: Nicht gleich verraten ;-)

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  1. Ich denke, da√ü ich die L√∂sung nicht vorwegnehme, wenn ich sage,: soll sie doch einfach einen Liter aus der 5 L – Kanne in die 3 L – Kanne sch√ľttenl… :mrgreen:
    Aber brauchte man daf√ľr nicht drei Gef√§√üe ?

  2. Also ick hab mal im Duden geblickt und da hab ick n√ľscht gefunden :-P

    Aus der 5l Kanne w√ľrde ich einfach einen Liter selbst austrinken :mrgreen:

  3. plerzelwupp

    ach …. mist …. Gucky und Patsy – ihr habt ja recht. Am Ausschm√ľcken der Geschichte hab ich mich so beigeistert, dass ich den eigentlichen Inhalt vergoss.

    Jedenfalls hab ich die Geschichte aktualisiert und eine weitere Milchmagd (aus Afrika) mit in’s Spiel gebracht.

  4. marianne

    5 liter kanister und 3 liter Kanister
    ich sage
    sie k√∂nnte einen liter in den 3 liter Kanister umf√ľllen, ” aber ” jetzt kommt das grosse ABER

    wie will sie das genau abmessen ???

    sind die Masseinheiten auf dem Kanister angegeben oder nicht !

    DAS ist hier die Frage

    umf√ľllen kann ja jeder

  5. plerzelwupp

    Also sie können genau 5L mit dem 5L-Kanister abmessen und 3L mit dem 3L-Kanister abmessen, da das Eichamt an den Kanistern eine Eichmarke anbringen ließ.

  6. √Ėhhm, vielleicht machen wir was falsch. Aber du bist nun der Zweite der das St√∂ckchen falsch benatwortet hat …

    Das sind deine Fragen:
    1. Warum landen Katzen immer auf den Pfoten?
    2. Trägt der gestiefelte Kater wirklich nur Stiefel?
    3. Warum bringen 3 farbige Katzen Gl√ľck und zwei farbige nicht?

    gruss
    Alex

  7. Alex, wir machen nix falsch. Aber die sind alle so begeistert, dass sie vor lauter Aufregung, die falschen Fragen erwischen. :)

  8. Aha…
    Ich wei√ü, da√ü das mit mehrmaligen Umsch√ľtten in die verschiedenen Beh√§ltnisse geht. Aber ich bin zu faul, das jetzt zu machen… :mrgreen:

  9. plerzelwupp

    Mensch, die Milchm√§dchen haben mir ganz den Kopf verdreht …. wer will denn da was vom Gestiefelten Kater wissen? ;-)

    Nat√ľrlich beantworte ich auch diese drei Fragen – seid mir aber bitte nicht b√∂se, wenn ich den Artikel so jetzt lasse ;-)

    Warum landen Katzen immer auf den Pfoten?
    Weil’s auf dem Kopf mehr weh tut

    Trägt der gestiefelte Kater wirklich nur Stiefel?
    Nachts zieht er sich heimlich High-Heels an

    Warum bringen 3 farbige Katzen Gl√ľck und zwei farbige nicht?
    Liegt denn die Betonung auf 3 (farbige Katzen) oder auf (3-farbige) Katzen?

  10. Darf der √ľberfl√ľssige Liter Milch verloren gehen?

  11. Blokster.de

    So was gabs doch auch schon bei “Stirb Langsam” oder irre ich mich da … ;)

  12. Kicher – Mich d√ľngt, der werte Herr Plerzelwupp hat sich meiner an Kathrin und Alex gerichteten Frage angenommen und ist in einen mittelalterlichen Schreibrausch verfallen.
    Wie mein Vorredner Blockster schon feststellte, wurde das Rätsel bereits in Stirb langsam III verwurstet. Dummerweise stand der Protagonist, Bruce Willias alias John McClane an einem Brunnen, denn den benötigte er, um neues Wasser zu schöpfen.
    Um den ersten Teil des R√§tsels zu l√∂sen, ist es simpel, dass sie wohl aus dem 5l-Kanister einfach mal 3l Milch in die andere Kanne abf√ľllt. 2 Liter hat sie nun, die, h√§tte ihre kurzgelockte dunkle Freundin, doch nur einen 1 Liter-Krug auf dem Kopf, ach, dann h√§tte sie ihn ja gleich bef√ľllen k√∂nnen und st√ľnde jetzt nicht vor so argen Problemen.
    Ich bef√ľrchte ja, dass sowohl Bauer als auch Milch sehr sauer werden werden,und das R√§tsel mangels Milchnachschub kaum zu l√∂sen sein wird.

  13. Nein wir bitten sogar drum, dass du den Artikel hier so l√§sst. Ist auch so m√ľhevoll beantwortet :)

  14. Hoffentlich gibbed dazu heute noch die korrekte L√∂sung, sonst rappelt’s in der Kiste und ich kann nicht ruhig schlafen. … ich habe jetzt ‘ne gute halbe Stunde herumgerechnet, mir reicht’s, so eine ahhhhhhhhhh ….

  15. Uff, im Moment ist es einfach zu schw√ľl zum Rechnen und die Milch gerinnt auch schon, aber ich bin auch schon gespannt auf die L√∂sung. Und vielen Dank f√ľr die Aufkl√§rung. Jetzt wei√ü ich was es mit diesen hinterlistigen Milchm√§dchen auf sich hat. Da mussten die aber auch das entsprechende aussehen haben und auch die entsprechenden Milchreserven :-D

  16. Himmel, Du verwirrst mich. Ich lese nur mehr Milch-Milch und nochmal Milch. Ich bin heute zu blöd zum Denken ;)

  17. Ich bin mal so frei und poste meinen Lösungsvorschlag;) :

    Sie stellt die vollen 5L-Eimer in den leeren 10L-Eimer und stellt den leeren 3L-Eimer in den 5L-Eimer.
    Somit sind im 10L-Eimer 3 Liter Milch und im 5L-Eimer nur noch 2 Liter.

    Die 2Liter kommen nun in den 3L-Eimer und die 3Liter wieder zur√ľck in den 5L-Eimer.

    Nun beginnt das SPiel von vorne: Der 5L-Eimer steht im 10L-Eimer und der 3L-Eimer steht im 5L-Eimer.

    Am Schluss hat man im 3L-EImer 2Liter Milch, im 5L-Eimer 2Liter und im 10L-Eimer noch 1Liter.
    Es sollte jetzt nicht mehr schwer fallen die 2Liter aus dem 3L-Eimer zu den 2Litern aus dem 5L-Eimer zu geben, um die gesuchten 4Liter zu erhalten;)

    Ich hoffe das war einigermaßen verstänlich, ich war beim Erklären meiner Gedankengänge noch nie der Beste;)

  18. @JannisS

    So’n Quatsch. Man kann doch auch keine 0,5-l-Cola-Flasche in eine 1,5-l-Cola-Flasche stecken.

    @plerzelwupp

    Du hast alle voll verschaukelt. Ich glaub ‘mal einfach Hartmut, fertig.

  19. plerzelwupp

    √§hm … mmmh….. Nachschub? …. tja ….nun denn

    ach ……hab ich nicht erw√§hnt, dass der jungen Magd die beste Milchkuh des Bauern gefolgt ist und die zweite Magd den Melkschemel noch um die H√ľfte tr√§gt?

    Jedenfalls ist es aus hygienischen Gr√ľnden nicht gestattet, Eimer in Eimer zu stellen. Au√üerdem verdr√§ngt die Tara (Eimer) ja auch Milch, so dass die L√∂sung “Eimer in Eimer” nicht ganz hinkommt.

  20. Heeee ich blick da √ľberhaupt nicht durch, hilfe

  21. Erinnert sehr an die Aufgabe aus Stirb langsam 3 :-) Auf jeden Fall lecker so frische Milch :-o

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