Online Komponieren und Musizieren

13 Kommentare
Online Komponieren und Musizieren

Diese Woche

ging es im wahrsten Sinne des Wortes recht heiß her. Nach kurzer blogfreier Zeit hab ich heute etwas erfrischendes im GepĂ€ck, das fĂŒr ambitionierte Musiker und Leute, die zu viel Zeit haben gleichermaßen interessant sein dĂŒrfte.

Kostenlos Musik komponieren

Bei meinem Streifzug durch’s Web hab ich den kostenlosen Online-Dienst “Noteflight” gefunden. Mit Noteflight könnt Ihr professionell Musik komponieren, Noten erstellen und ausdrucken, Musik wiedergeben, importieren oder exportieren oder mit anderen teilen. Es ist also auch eine Art “Community” . Das funktioniert direkt in Eurem Browser – eine Installation ist nicht erforderlich. Ihr meldet Euch einfach bei Noteflight an, erhaltet eine BestĂ€tigungs-E-Mail und könnt loslegen.

Noten kann ich zwar einigermaßen lesen, da ich mal Akkordeon-spielen gelernt habe; außerdem kann ich mit meiner Flöte ganz gut umgehen, doch selbst komponiert hab ich nie. Ehrlich gesagt fehlt mir auch der technische Verstand, um Musik ordnungsgemĂ€ĂŸ zu erstellen. Immerhin erhalte ich dank Noteflight ganz brauchbare Ergebnisse. Ich erspare Euch das musikalische Resultat, doch ein Screenshot ĂŒber eine erstellte Musik-Zeile bin ich Euch schuldig. Wahrscheinlich stellt es vielen Musikern die Nackenhaare, wenn sie diese Zeilen lesen – obgleich sich zumindest das klangliche Resultat nicht ganz falsch anhört ;-)

Kostenlos komponieren und Musik wiedergeben mit Noteflight (klicken zum VergrĂ¶ĂŸern)

Zur Auswahl

stehen Notenzeilen fĂŒr verschiedene Instrumente: Vom Piona ĂŒber Schlagzeug, Violine bis hin zum Schlagzeug oder Elektro-Bass. Das alles in verschiedenen Tonlagen, Taktarten oder Rhythmen.

SelbstverstĂ€ndlich sind fĂŒr die Erstellung der Musik auch sĂ€mtliche Artikulationen vorhanden: staccato, legato, tenuto, portato. Die Noten oder anderen Symbole werden einfach per drag & drop in die Notationen gezogen. Wenn Ihr auf eine Note klickt hört Ihr auch gleich den Ton – das lĂ€sst Euch spĂŒren, ob Töne zueinander passen. Auch die Tondauer ist per Mausklick schnell geĂ€ndert – Pausenzeichen werden im Takt automatisch hinzugefĂŒgt. Einzelne Noten oder ganze Bereiche könnt Ihr auch kopieren und an anderer Stelle einfĂŒgen. Im Prinzip ist alles vorhanden, was das Musiker- oder Komponistenherz höher schlagen lĂ€sst. Das Ergebnis könnt Ihr Euch natĂŒrlich sofort anhören und abspeichern.

Was denkt Ihr?

Wenn Ihr schon immer mal auf der Suche nach einer kostenlosen Musiksoftware wart, oder selbst mal Musik komponieren wolltet, dann seid Ihr hier richtig.

Musikprofis: Wenn Ihr Euch hierher verirrt habt, wĂŒrde mich mal interessieren, was Ihr davon haltet. Hinterlasst doch bitte mal einen Kommentar. Musiklaien oder verspielte Neugierige (zu denen auch ich gehöre): Seid Ihr Neugierig? Wart Ihr dort? Habt Ihr es mal ausprobiert?Macgt’s Spaß? Oder kommt das fĂŒr Euch nicht in die TĂŒte?

Foto – Noten mit Feder (modifiziert): © Martina Taylor / PIXELIO

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  1. Ich finde solche Dinge immer ganz spannend, leider fehlt mir das musikalische HĂ€ndchen dafĂŒr, um etwas “VernĂŒnftiges” mit Noten zustande zu bringen.

    Aber mal was anderes: “außerdem kann ich mit meiner Flöte ganz gut umgehen” – hast du da eine ganz ‘spezielle’ Zielgruppe im Auge, die du mit solchen SchlĂŒsselphrasen via Google auf deinen Blog locken willst? :D

  2. plerzelwupp

    @Sascha
    Mensch, dass Dir auch keine meiner kleinen Spitzen entgeht ;-)
    Ehrlich gesagt: Ich kann auch nicht komponieren. Ich kenne zwar die Noten, habe angefangen zwei Instrumente zu spielen, ich sang in einem Chor und hatte Musikgrundkurs bis zum Abi, doch ich verstehe Musik nicht wirklich (in technischer Hinsicht – bis zum Komponieren).

    Dennoch hab ich eine Menge Zeit dort gelassen – es war mir ein BedĂŒrfnis, es weiter zu geben ;-)

    FĂŒr die Suchmaschinen hab ich die Worte fett hervorgehoben – da brauch ich nicht meine Flöte ;-)

  3. Akkordeon, nein wie genial und ich bin so neidisch! Das ist das Instrument, was ich immer gerne gelernt hÀtte. Stattdessen hatte ich lange Klavier. Von der Blockflöte in der Grundschule sowie dem halben Jahr Schlagzeug-Unterricht spÀter blieb nicht wirklich was hÀngen.

    Wer ein HĂ€ndchen dafĂŒr hat und wem a bisserl musikalische Begabung vererbt wurde, fĂŒr den ist dies sicher eine nette Sache. Obwohl, ich glaube nicht, dass man dort die morgigen Mozarts und Beethoven antreffen wird, weil die haben sicherlich Besseres zu tun als im Netz herumzudödeln.

  4. plerzelwupp

    @Hippie oder GMU
    Aha – du bist mit einem neuen Namen unterwegs. Erste Recherchen ĂŒber Google lieferte als primĂ€res Ergebnis: GMU = Gehörlosenzentrum MĂŒnchen. Nun, ich gehe mal davon aus, dass das nicht gemeint ist.

    Jaja – mach Dich nur lustig ĂŒber mich und mein Akkordeon ;-)

  5. Ich merke Deiner Verwunderung an, dass Du offensichtlich kein besonders aufmerksamer Leser meiner Seite bist (aber immerhin habe ich einen) und nein, das ist nicht gemeint. – Außerdem, ich mache mich ĂŒberhaupt nicht ĂŒber Dich lustig, das ist mein voller Ernst. Akkordeon fand ich schon immer voll cool.

  6. plerzelwupp

    @GMU
    Da kennst Du mich aber schlecht. ich besuche zwar sĂ€mtliche (hier kommentierende) Blogs regelmĂ€ĂŸig, doch der ein oder andere Artikel kann mir dann doch mal entgehen. Dabei hab ich auf Deiner Seite sogar vorher noch geschaut, denn ganz unvorbereitet schreib ich so etwas nicht. Doch auf die Schnelle hab ich nichts gefunden. Ehrlich gesagt hab ich nun auch auf dem zweiten Blick nichts gefunden.

    Danke fĂŒr den James-Last-Link. Es gibt tatsĂ€chlich schlechteres. Das ist ja schon fast wie Cafe del mar. Fehlen nur noch der Korbstuhl, Strand, Longdrink, klirrende GlĂ€ser und schöne Frauen.
    Es ist zwar nicht das, was ich tagtÀglich höre, aber ich hab auch nichts gegen diese Musik. Viele Menschen setzen nÀmlich Akkordeon mit Volkmusik gleich (Alpenjodler und so). Dem ist aber nicht so.

  7. Pscht. Danke fĂŒr das HÀÀÀschen.

  8. plerzelwupp

    Ok, nun hab ich’s auch gefunden. Nun – es erklĂ€rt die Herkunft, aber noch nicht die Bedeutung. Oder bin ich zu wenig Insider? Oder zu doof?

    Sehr angetan bin ich von Deiner Vergangenheit – zu meiner Schande muss ich sogar gestehen, dass ich mir “nom de guerre” ergoogeln musste.

    Mmh – ich glaub, ich bin wirklich zu doof.

  9. Nein, sicherlich nicht. Die Bedeutung ist im Grunde nur den Leuten schlĂŒssig, denen ich bereits vor 15 Jahren bekannt war. – Ich klĂ€r Dich auf, wenn wir ‘mal bei ‘nem KĂ€ffchen zusammensitzen.

  10. Hey ganz herzlichen Dank fĂŒr die Info ĂŒber Noteflight, das ist genau was ich brauche, normale “Gute” Komponiersoftware gibts ab 50€…bin schon fleißig am Noten schreiben. Danke!

    • plerzelwupp

      Herzlichen Dank fĂŒr Deine RĂŒckmeldung. Ich selbst hab zwar ein bisschen Ahnung von Noten, komponieren kann ich aber nicht wirklich. Dennoch macht es Spaß, sich mit dem Online-Tool ein paar Zeilen zusammenzuklöppeln ;-)

  11. Da habe ich einfach linke Pfoten – bei mir ist es nur rumklimpern.

  12. Ach ich finde, ein wahrer KĂŒnstler braucht auch nicht gleich die komplexe Notentheorie zu lernen, sondern folgt einfach seinem Herzen :) Die Melodie deines Herzens macht die Musik. Danke fĂŒr den Tipp. Ich fange jetzt auch an zu komponieren! :D

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