Projekt 52, Woche 19 “Freiheit”

21 Kommentare
Projekt 52, Woche 19 “Freiheit”

Ich war noch niemals in New York,

sonst hätte ich die Freiheitsstatue als Motiv für das Projekt 52 zum Thema “Freiheit” gewählt.

Noch nie tat ich mich so schwer wie diese Woche – ich hatte so viele Ideen und doch keine. Gewitter brauten sich in meinem Kopf zusammen:

  • Was bedeutet denn Freiheit?
  • Wie kann man diese symbolisieren?
  • Ist Freiheit gleich zu setzen mit “Friede”?

Für mich war Freiheit zunächst “Friede”. Ein kambodschanisches Mädchen in rosafarbenen Kleidchen zeigt das Victory-Zeichen vor den Killing Fields bei Phnom Penh. Das ist es, dachte ich und formte schon Sätze über den Massenmord der Roten Khmer. Doch je länger ich schrieb, desto verzweifelter wurde ich: “Das ist kein Motiv für Projekt 52, denn erst mit der Beschreibung würde das Bild zum Thema passen”. Das Thema hat mir so zugesetzt, dass ich es für diesen “Fotospaß” nicht verwenden wollte.

Dann hatte ich gut gelungene Fotografien fliegender Störche und Enten. Also fing ich an, über vögeln Vögel in der Luft zu schreiben. Sicherlich auch sehr befreiend. Doch erst wenn es ein Adler gewesen wäre, wäre ich mit dieser Idee zufrieden gewesen. Also verwarf ich auch das.

Es muss doch auch Bilder geben, bei denen ein “Gefühl der Freiheit” entsteht, ohne lange erklären zu müssen. Brainstorming war angesagt.

  • Luft
  • unendliche Weiten
  • rauschendes Wasser
  • Meer
  • Wüste
  • Tun, was man will

Ok, danach muss ich also suchen. Gut, dass ich die Bild-Metadaten immer um Stichworte ergänze. So fand ich das folgende Bild, das bei einer Jeep-Safari durch die Wüste von Qatar entstand. “Freiheit, wie ich sie meine“, sagt hier der Macho. Ich hätte gerne mehr davon gezeigt, jedoch möchte ich Euch a) nicht mit meinen Urlaubsbildern langweilen und b) nicht schon wieder mehrere Bilder zur Auswahl bereit stellen.

Jeep auf Düne in Wüste
Klicken zum Vergrößern

Kommt da ein Gefühl von Freiheit herüber?

  • Vielleicht empfinden das Männer anders als Frauen?
  • Hätte Ihr diesem Bild den Tag “Freiheit” vergeben?
  • Hättet Ihr das Fahrzeug aus der Mitte heraus genommen (einen anderen Ausschnitt gewählt)?
  • Gefällt Euch die Idee oder könnt Ihr damit nichts anfangen?

Das Bild ist übrigens unbearbeitet. Ich freu mich auf Eure Kommentare :-)

Nachtrag:

Mit New York hat der Artikel begonnen und mit New York wird er enden – weil auch das Lied und der Songtext so gut zum Thema passt, wie sich im Laufe der Diskussion herausstellte: ein sehnsüchtiger Traum nach Freiheit.

Udo Jürgens – “Ich war noch niemals in New York

Und nach dem Abendessen sagte er,
laß mich noch eben Zigaretten holen geh’n,
sie rief ihm nach nimm Dir die Schlüssel mit,
ich werd inzwischen nach der Kleinen seh’n,

er zog die Tür zu, ging stumm hinaus,
ins neon-helle Treppenhaus,
es roch nach Bonerwachs und Spießigkeit.
und auf der Treppe dachte er, wie wenn das jetzt ein Aufbruch wär,
ich müßte einfach geh’n für alle Zeit,
für alle Zeit…

Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii,
ging nie durch San Francisco in zerriss’nen Jeans,
Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals richtig frei,
einmal verrückt sein und aus allen Zwängen flieh’n.

Und als er draussen auf der Straße stand,
fiel ihm ein, daß er fast alles bei sich trug,
den Paß, die Eurochecks und etwas Geld,
vielleicht ging heute abend noch ein Flug.

Er könnt’ ein Taxi nehmen dort am Eck oder Autostop und einfach weg,
die Sehnsucht in ihm wurde wieder wach,
nach einmal voll von Träumen sein, sich aus der Enge hier befrei’n,
er dachte über seinen Aufbruch nach,seinen Aufbruch nach…

Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii,
ging nie durch San Francisco in zerriss’nen Jeans,
Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals richtig frei,
einmal verrückt sein und aus allen Zwängen flieh’n.

Dann steckte er die Zigaretten ein und ging wie selbstverständlich heim,
durchs Treppenhaus mit Bohnerwachs und Spießigkeit,
die Frau rief “Mann, wo bleibst Du bloß, Dalli-Dalli geht gleich los”,
sie fragte “War was?” – “Nein, was soll schon sein.”

Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii,
ging nie durch San Francisco in zerriss’nen Jeans,
Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals richtig frei,
einmal verrückt sein und aus allen Zwängen flieh’n.

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  1. Also erstmal: ich find das mit den Urlaubsfotos generell nicht schlecht… wenn ich schon nicht wegkomm…
    Auch wenn manch einer sagen w├╝rde, man k├Ânnte es sportlicher angehen und die Motive vor Ort suchen.
    Zum Bildausschnitt kann ich nichts sagen… aber es wirkt schon sehr symmetrisch und h├Ątte vielleicht etwas mehr “Spannung” verdient.

    Ich wei├č nicht, ob bei diesem Bild bei mir Freiheits-Gef├╝hle aufkommen, aber ich denke, der, der da gerade im Auto sitzt, mag diese unendliche Weite als Freiheit empfinden.
    Freiheit… f├╝r mich was im Kopf. Ich seh es philosophischer und auch idealistischer, was es wiederum f├╝r ein Foto schwerer macht.
    Tun was man will – da widerspreche ich dir entschieden:
    Freiheit erfordert Verantwortung. Tun was man will, damit kann es beispielsweise passieren, dass Freiheiten anderer eingeschr├Ąnkt werden.
    Es ist also nicht so einfach mit der Freiheit und es g├Ąbe noch viel dazu zu sagen, aber das w├Ąre vielleicht ein eigenes Weblog wert!?
    Was du meinst ist, glaube ich, dieses Gef├╝hl “Yeah, ich bin frei (von Zw├Ąngen), ich kann die Beine baumeln lassen oder…” Urlaubsstimmung vielleicht?
    So, ob meine Einstellung aber nun eine speziell weibliche ist, das kann ich nicht sagen.

  2. das ist aber auch ein sehr schwieriges Thema. Mir w├╝rde da vielleicht Fliegen einfallen, also mit dem Gleitschirm. Aber diese W├╝stenlandschaft, diese Weite hat auch was.

  3. Die W├╝ste kann ich durchaus mit Freiheit assoziieren – wobei sie mir pers├Ânlich zu hei├č w├Ąre, als dass ich mich da frei & wohl f├╝hlen k├Ânnte. ;-)
    Aber Autofahren in der W├╝ste? Nee, das hat f├╝r mich nichts mit Freiheit zu tun. Viel zu sandig, viel zu rutschig, viel zu wahrscheinlich, dass man sich verf├Ąhrt. *lach* Wenn schon W├╝ste und Fortbewegung, dann eher als Nomade mittels Kamel – das ist f├╝r mich eher Freiheit.

    Und was den Ausschnitt angeht: w├Ąre das Auto eher in einer Ecke und dadurch mehr Himmel oder mehr W├╝ste zu sehen, k├Ąme die Freiheit durch den Fokus auf der Weite vielleicht eher zum Ausdruck?!

  4. plerzelwupp

    @Anne-Kathrin
    ├ťber Deine Kommentare freu ich mich ganz besonders – insbesondere auch deshalb, weil sie immer ehrlich und kritisch sind. Zudem noch ausf├╝hrlich. Ich wundere mich immer, wie schnell Du stets meine Projekt52-Beitr├Ąge kommentierst. :-)

    Zum Bildausschnitt: Was Du sagst hab ich mir n├Ąmlich auch ├╝berlegt. Ich wollte ggf. etwas n├Ąher dran und das Fahrzeug mehr in den Goldenen Schnitt legen. Andererseits wollte ich die Weite der W├╝ste darstellen, so dass ich mich letztlich (nach Testen unz├Ąhliger Bildausschnitte) f├╝r diese Variante entschied.

    Zum Begriff “Freiheit”: Nat├╝rlich m├Âchtest Du mit dem “Ausleben Deiner Freiheit” niemanden einschr├Ąnken: Frei und unbefangen handeln wird f├╝r zivilisierte Menschen kaum m├Âglich sein (au├čer im luftleeren Raum). Freiheit ist etwas, das sich im Kopf abspielt – denn wenn der nicht frei ist, bist Du selbst auch nicht frei. Insofern gebe ich Dir recht. Jedoch ist die vollkommene Freiheit etwas, was Dich in keinster Weise einschr├Ąnkt (frei nach Rocky Horror Picture Show: Don’t dream it – be it!). Es ist ein unerreichbares Ideal, dennoch bedeutet es “Freiheit”.

    Freiheit kann sich nicht nur im Kopf abspielen. Das w├Ąre eine Einschr├Ąnkung. Gedanken sind “nicht frei”, denn die n├Ąchsten Gedanken weisen uns in die Schranken. Freiheit kann sich nicht nur im Tun und Handeln abspielen. Auch das ist eine Einschr├Ąnkung. Also stehen wir vor einem Dilemma. Wir k├Ânnen nicht tun was wir wollen, weil wir uns selbst einschr├Ąnken w├╝rden. Wirkliche Freiheit erf├Ąhrt wohl nur der Papst durch seinen Glauben. Doch der f├Ąhrt auch im Glaskasten durch die Gegend.

    Wir m├╝ssen kleinere Br├Âtchen backen und mit unserer kleinen Freiheit leben.

    Es sind vielleicht auch nur die kurze Augenblicke eines Gef├╝hls der vollkommenen Freiheit.

    Auf jeden Fall ist es tats├Ąchlich nicht so einfach mit der Freiheit. Es gibt da noch so viel zu sagen, dass ein ganzes Weblog gef├╝llt werden k├Ânnte. Wenn Du anf├Ąngst werde ich mich sicherlich daran beteiligen.

  5. plerzelwupp

    @barbara
    endlich mal eine, die mich versteht. In einer W├╝ste da ist doch weit und breit nichts. Du kannst tun und lassen was Du m├Âchtest – nichts schr├Ąnkt dich ein .-)

    @Yuna
    Ja du hast Recht. In der W├╝ste Auto fahren, das ist nur eine “kleine Freiheit”. Ein augenblickliches Gef├╝hl von Freiheit. Doch was ist denn eigentlich Freiheit? Je mehr ich mir dar├╝ber Gedanken mache, desto mehr f├Ąllt mir auf, dass ich nicht wei├č, was Freiheit ist.
    Vielen Dank auch mit dem Tipp, was den Ausschnitt betrifft. Da war ich mir n├Ąmlich auch unsicher (Deshalb fragte ich). Du w├╝rdest es also noch extremer herauszoomen, damit die Weite noch besser zur Geltung kommt? Mit dem Gedanken hab ich auch gespielt. Jedoch wirkte das Auto auf dem Original wie ein kleiner Marienk├Ąfer in einem Fu├čstapfen aus Sand. Wahrscheinlich h├Ątte ich doch besser ein anderes Bild nehmen sollen.

    @all
    Ja wie sieht’s denn nun mit der Freiheit i.S.v. “Frieden” aus? Ist Friede auch Freiheit? Ist Zufriedenheit=Freiheit? K├Ąme die gute Fee und lie├če Dir einen Wunsch, w├Ąre dann mit “Zufriedenheit” alles gesagt?

  6. Jetzt muss ich noch kurz was dazu sagen. Das Thema Freiheit hat wohl bei dem einen oder anderen teilnehmenden Blog schon etwas Hirnschmalz und Diskussionenn ins Leben geufen.

    Mir pes├Ânlich gef├Ąllt Deine Interpretation sehr gut. Die Fragestellungen, was Freitheit ist d├╝rfte sich nicht pauschal beantworten lassen. Jeder denkt dar├╝ber anderst. Sowohl Frauen als auch M├Ąnner.

    Hier sollte f├╝r jeden den n├Âtige Spielraum gelassen werden.

  7. Zufriedenheit dank einer guten Fee? Nein danke! Das klingt so “├╝bergest├╝lpt”, so wie Gehirnw├Ąsche. Du hattest Ziele, die du erreichen wolltest – und pl├Âtzlich bist du einfach nur zufrieden, weil die gute Fee da war? Das f├╝hlt sich falsch an. So als w├╝rde die Fee den eigenen Antrieb ausschalten. Zufrieden, das klingt f├╝r mich nach zur├╝cklehnen, satt sein und nichts mehr machen. Und dieser Zustand sollte bis in alle Ewigkeit anhalten? Oh Schreck!

    Nein, Zufriedenheit hat nichts mit Freiheit zu tun. Freiheit hat etwas mit Gl├╝ck zu tun. Gl├╝ck ist f├╝r mich aber nicht gleich Zufriedenheit: ich kann gl├╝cklich sein, aber trotzdem noch Ziele haben, die ich erreichen will. Weil ich mit dem Status Quo nicht ganz zufrieden bin.

    Oh, jetzt bin ich aber etwas ins Schwafeln gekommen. Gl├╝ck ist schlie├člich genauso schwer zu definieren wie Freiheit. Vor allem ist es nicht allgemeing├╝ltig zu formulieren.

  8. Bei mir kommt da ein solches Gef├╝hl von Freiheit ‘r├╝ber, dass ich heulen k├Ânnte…Einfach in einem Jeep irgendwo in der W├╝ste machen, was man will – sich so f├╝hlen, wie man gerade will – nicht als Sand und Himmel um einen ‘rum.

    Das Bild ist sowas von geil!

  9. Noch kurz zur Fee:

    Hey, wenn es eine Fee gibt, die mir das erm├Âglicht, was ich immer wollte und noch heute will – Zufriedenheit – nur her damit! Warum sollte ich das hinterfragen? Warum sollte ich das ablehnen? Warum sollte ich so altruistisch (=’bl├Âd’, in diesem Fall) sein, um das zur├╝ck zu weisen? Aha, es gibt keinen Grund.

    Ich w├╝rde gl├╝cklich sein, wenn ich mal die Gelegenheit h├Ątte, mich f├╝r vollkommene Zufriedenheit zu entscheiden. Ob mit Fee oder ohne. Welche Rolle soll das spielen? Wer fragt sp├Ąter danach? ICH freue mich ├╝ber die Freuden des Lebens und werde den Teufel tun, zu hinterfragen, womit ich das verdient habe. Und wenn’s eben die Fee war, dann wird die halt geknuddelt. F├╝r das, was sie Gutes getan hat. So einfach ist das. Weil sie mir, ohne gro├č zu fragen, einen Traum erm├Âglicht hat. Wer will das nicht? Wer hinterfragt das pers├Ânliche Paradies, wenn es einem auf dem Silbertablett gereicht wird? Ein Paradies, das all’ das beinhaltet, was man immer wollte?

    Sorry, jetzt hab’ ich auch geschwallt :-D

  10. Spannendes Hinterfragen und Gedanken zur Freiheit. Bedeutet Freiheit nicht auch: sich selbst auszuhalten… hier nur mit Jeep und Sand? Gefangen in Freiheit..?! Klasse Foto. LG P.

  11. Hmm, Freiheit. Bei deisem Thema verbinden sicher viele Menschen etwas anderes damit.
    F├╝r mich pers├Ânlich w├Ąre es vielleicht das endlose Meer vor mir. Alleine am Strand.
    Ich war leider auch noch nie in New York grmpf ;)

  12. Sehr sch├Âne Idee zum Projekt.

  13. Lazlokides Entonkitami

    Tach,

    ein heikles Thema aber sehr interessante Gedanken dazu. Freiheit verbinde ich pers├Ânlich sehr stark mit New York. Nicht nur wegen der Dame dort sondern eher wegen dem modernen Gedanken und den “Fuck Bush” T-Shirt Verk├Ąufern in seiner Amtszeit. Das hatte schon irgendwie etwas so offen ├╝ber das amtierende Staatsoberhaupt die Meinung zu zeigen. Die W├╝ste ist aber eine gute Alternative f├╝r die Freiheit obwohl ich das Auto wieder kritisch sehe. Ging es bei dir um Bildrechte bei der Freiheitsstatue? Ich h├Ątte da eine die Du sonst gern verwenden darfst :)

    VG,
    Lazlokides Entonkitami

  14. plerzelwupp

    @Andy
    Ich denke da genauso. Es muss ja nicht gleich die “gro├če Freiheit” sein. H├Ąufig sind es auch die kurzen Augenblicke, die uns das Gef├╝hl vermitteln, vollkommen frei zu sein. Wie bei einem Fallschirmsprung.

    @Yuna
    Ja wenn ich doch aber zufrieden bin, ist es doch vollkommen egal, wie diese Zufriedenheit erreicht wurde. W├Ąre ich “nur zufrieden”, weil es eine gute Fee erm├Âglichte, so kann ich ja nicht unzufrieden sein, weil es selbst nicht erreicht habe.
    Nun …. Freiheit ist wohl etwas abstraktes – und etwas greifliches. Es h├Ąngt ganz davon ab, wie Du es definierst bzw. auf was sich diese Freiheit bezieht. Insofern w├Ąre Freiheit etwas relatives und nicht absolut.

    @Martin
    juhhu – endlich mal einer, der mit mir f├╝hlt und dem das Bild gef├Ąllt. Nicht desto trotz w├╝nsche ich nat├╝rlich Kritik :-)
    Zur guten Fee: Auch da bin ich vollkommen Deiner Meinung – ├Ąhnlich hab ich es hier auch Yuna aus meiner Sicht erkl├Ąrt. Frei nach dem Motto: “B├╝ck Dich, Fee – Wunsch ist Wunsch!” :-))

    @Petra
    “Gefangen in Freiheit – auch ein interessanter Aspekt, dem wir mal nachgehen m├╝ssten. Das Thema eignet sich tats├Ąchlich f├╝r abendf├╝llende Diskussionen.

    @Nila
    Udo J├╝rgens unterst├╝tzt meine These:
    Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii,
    ging nie durch San Francisco in zerriss’nen Jeans,
    Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals richtig frei,
    einmal verr├╝ckt sein und aus allen Zw├Ąngen flieh’n.
    “Verr├╝ckt sein und aus allen Zw├Ąngen fliehen” Auch das kann Freiheit sein.

    @Sandra Meisje Mayer
    Willkommen im Blog und vielen Dank f├╝r Deinen Kommentar – freut mich, wenn es Dir gef├Ąllt.

    @ Lazlokides Entonkitami
    Vielen Dank f├╝r Deine Stellungnahme. Mit dem “Auto” hast Du wohl recht. Da hab ich mir auch Gedanken gemacht. Allerdings ist das Thema ja “Freiheit” und nicht Idealismus. Ansonsten h├Ątte ich mich auch gescheut, ein Auto als Motiv zu w├Ąhlen. Ein Auto mag zwar (aus ├Âkologischer Sicht) ein schlechtes Gewissen bereiten (zumal es ein Jeep ist), aber es ist mobil und vermittelt ein Gef├╝hl von Beweglichkeit, Freiheit.
    Dein Beispiel gef├Ąllt mir sehr gut: “Freiheit” – i.S.v. “seine Meinung sagen d├╝rfen” – am Beispiel von den amerikanischen T-Shirts.
    Mir geht es ├╝brigens nicht um die Bildrechte. Aber wir sind bei Projekt52 – da ist es wohl Ehrensache, dass es etwas eigenes sein muss ;-)

  15. Kann mich @Martin nur anschliesen, f├╝r mich vermittelt das Foto auch ein Gef├╝hl der Freihet.
    Es mu├č ja nicht unbedingt Sand sein, aber der Jeep und die extreme weite macht es wohl.
    Kommischerweise wenn ich ein kleines Schiff und nur Wasser sehe, kommt es mir nicht so vor.
    Sehr sch├Ânes Foto und eine super Idee.

    Lg,
    Rewolve44

  16. plerzelwupp

    @Rewolve44
    Vielen Dank auch f├╝r Deine Stellungnahme …. ja, Martin ist wirklich der Hammer. Seine Stellungnahme “kurz zur Fee” – k├Âstlich!

    Freut mich jedenfalls, wenn auch Du nachvollziehen kannst, dass der Jeep in der D├╝ne ein Gef├╝hl von Freiheit vermittelt – zumal ringsherum nur W├╝ste und Himmel zu sehen ist: auch Zeichen von Freiheit und sei es nur f├╝r einen Augenblick.

    Mit Anne-Kathrin stimme ich da weniger ├╝berein. Freiheit ist zwar etwas, das sich tats├Ąchlich im Kopf abspielt – jedoch muss man die Definition von Freiheit immer im Zusammenhang sehen, in dem der Begriff f├Ąllt (frei von…, frei in…., frei ├╝ber…. usw.).

  17. Ich glaube, das sollte ich als neue Rubrik in meinem Blog einf├╝hren: “Und jetzt noch kurz zur Fee…” :-D Aber ist doch wahr, man soll auch mal Gutes, das einem widerf├Ąhrt, ohne Wenn-und-aber annehmen.

    Aber die Fee l├Ąsst sich leider so selten blicken, die alte Hippe :-)

  18. Hey – die Idee mit der “Fee-Rubrik” finde ich garnicht schlecht. Sicherlich ein interessantes Stilmittel um so manches Alltagsproblem im Blog darzustellen – das passt auch wunderbar zu Deinem Humor ;-)

  19. das bild ist toll. und was lustig ist – auch ich hatte sofort dieses lied im kopf als ich das thema gelesen hab.

  20. Zu dem Bild: Sch├Âner blauer Himmel und farben :-) Das Auto wirkt vielleicht ein bisschen verloren auf dem Bidl. Da es aber ja nicht Hauptbestandteil ist und das Bild ja Freiheit ausdr├╝cken soll pa├čt es aber.
    Zu dem Thema: Freiheit l├Ąsst sich wirklich sehr frei interpretieren. Es ist bestimmt Freiheit mit dem Auto durch die W├╝ste zu donnern ohne R├╝cksicht auf Verkehrsregeln. Macht bestimmt auch Spass, aber ist es wirkliche Freiheit?!? Aber ich finde es gut, dass jeder einen andere Vorstellung von Freiheit hat. Dadurch wird das Thema ja auch wieder interessant. An die Freiheitstatue musste ich auch mla kurz denken, aber im Grunde ist es auch nur ein Symbol, dass auch nur f├╝r einige ihre Sicht von Freiheit zeigt.

  21. Jetzt muss ich noch kurz was dazu sagen. Das Thema Freiheit hat wohl bei dem einen oder anderen teilnehmenden Blog schon etwas Hirnschmalz und Diskussionenn ins Leben geufen.

    Mir pes├Ânlich gef├Ąllt Deine Interpretation sehr gut. Die Fragestellungen, was Freitheit ist d├╝rfte sich nicht pauschal beantworten lassen. Jeder denkt dar├╝ber anderst. Sowohl Frauen als auch M├Ąnner.
    !!

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